Tag 14: HG ist angekommen! 🇨🇦

(HG = Herr Geheimrat)

Der Wecker war nicht nĂśtig, denn wir sind vor lauter Aufregung rechtzeitig vor dem 7 Uhr FrĂźhstĂźck aufgewacht.

Wir haben dann beim Frßhstßck schon mehrere Verdächtige in Richtung eines Konferenzraums laufen sehen. Da sind wir doch gleich hinterher! Siehe da: um 7:45 hatten wir die Unterlagen von der Vertreterin der Spedition.

Wir haben dann zügig ausgecheckt und unser Großgepäck im Hotel deponiert.

Mit Uber ging es dann zum Zoll und dort haben wir dann einige der Verdächtigen wieder getroffen und interessante Gespräche gefĂźhrt. Deutsche, Schweizer, Holländer und Franzosen mit allen mĂśglichen Erfahrungen und Zielen, Fahrzeugen und Aufenthaltsdauern, mit Kindern und Hunden… eine bunte Mischung von glĂźcklichen Reisenden.

Die Zollabwicklung hat nur kurze Zeit gedauert und die nächste Uber Fahrt zum Hafen war fällig.

Dort war ein witziger kanadischer Security-Chef der Boss und hat uns unsere Besucherausweise ausgehändigt.

Nach und nach sind die jetzt schon bekannten Gesichter aufgetaucht und man hat seine Mutmaßungen über das weitere Procedere, das nicht ganz klar war ausgetauscht.

Eine kleine Gruppe erhielt nach einiger Zeit ihre “Marscherlaubnis” und verschwand im belebten Hafengelände zwischen den ContainertĂźrmen.

Nach ungefähr einer Stunde haben auch wir vom Security-Chef den Marschbefehl ins Ungewisse bekommen.

Gut, dass uns einige unserer Vorgänger schon von weitem vor einem Gebäude zugewunken und uns eingewiesen haben.

Nochmal irgendwelche Papiere abgeben, stempeln und eine Kopie anfertigen… und dann bitte vor dem Gebäude warten.

Durch Beobachtung hat sich gezeigt, dass ein schrottreifes Auto pro Wartendem zwischen den Containern verschwunden und nach einiger Zeit mit dem heissersehnten Mobil wieder aufgetaucht ist. Danach hatte der Glßckliche ein paar Minuten Zeit das Auto auf Schäden zu inspizieren. Nachdem er dann eine Unterschrift geleistet hat, konnte er seiner Wege ziehen.

Genauso lief es auch bei uns auch: Marion wurde aufgerufen und ist in das ominĂśse Schrottfahrzeug eingestiegen.

Es hat nicht sehr lange gedauert, bis Herr Geheimrat aufgetaucht ist und unsere sorgfältige Inspektion beginnen konnte.

Den ersten Stein, dass unser rollendes Zuhause nach der Odyssee in Halifax angekommen ist, haben wir sofort verloren und den zweiten, nachdem unsere Innen- und AussenprĂźfung ergeben hat, dass alles in Ordnung ist.

Der blinde Passagier hat wohl nicht in unserem Mobil gewohnt.

Jetzt konnten wir beruhigt das Hafengelände verlassen und uns darauf konzentrieren, Herrn Geheimrat wieder reisefertig zu machen.

Tanken, Gepäck im Hotel abholen, Gas und Vorräte auffĂźllen, einräumen… das hat uns dann schon den Nachmittag Ăźber beschäftigt.

45 Tage nach Abgabe in Hamburg und einer langen Seereise: Bordstrom, Carthago Panel und Alde in Hamburg vor der Verschiffung nach Kanada ausgeschaltet – heute ist das Fahrzeug ohne Probleme in Halifax angesprungen, die Lithiums hatten 99% und nach der GasfĂźllung lief alles wie geschmiert.

GlĂźcklich wieder in in unserem geliebten rollenden Zuhause zu sein, haben wir uns keinen Stress gemacht, Marion konnte endlich wieder in der kleinen, feinen Carthago KĂźche kochen (sie wir berichten) und wir haben einfach auf einem Walmart Parkplatz Ăźbernachtet.

Wir sind happy und jetzt kann es losgehen:

ein Jahr im Reisemobil durch Nordamerika


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