Routenplanung „HG reist in der Neuen Welt“

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir einige Eckpunkte (die unten beschrieben sind) abgeklärt hatten, konnten wir Mitte Februar 2019 in die Planung einsteigen.

Als „Alter Planungsprofi“ verfolgt der Honorarkonsul hier eine kombinierte Top-down/Bottom-up Methode. Darauf im Detail einzugehen, würde den Rahmen sprengen und am Ende bestimmt ja sowieso „Die Köchin“ wo es lang geht (haha).


Trotzdem möchte ich im Vorfeld auf ein paar wenige Aspekte eingehen, die im Vorfeld eine Rolle gespielt haben und die für den einen oder anderen Leser vielleicht interessant sind:


Einfach eine Route von anderen Reisenden kopieren ?

Das erscheint zunächst verlockend, man spart sich eine Menge Arbeit und kann auf den Erfahrungen anderer aufbauen und Fehler vermeiden. Wir haben uns eine Menge Routen angeschaut, bei der einen hat uns das eine mehr und das andere weniger gefallen. Da waren Reisende mit Kinder, mit Hunden, Radfahrer, Freunde von Hausbrauereien, Wandervögel, Motorradfahrer, Genießer, Asketen, Naturliebhaber, Abenteurer … die Liste könnte man beliebig fortführen. Am Ende war es so, daß keine der Reisrouten und völlig überzeugt hat und für uns gepasst hätte, aber wir haben viel dabei gelernt und es hat einen Riesenspaß gemacht sich die bErichte anzuschauen.


Nicht planen, einfach treiben lassen: die große Freiheit ?
Das klingt verlockend und cool. Wer möchte sich als Mobilreisender nicht treiben lassen und frei sein? Obwohl wir schon selbstorganisiert mit und ohne gemietetem Reisemobil viel in der Welt unterwegs waren, haben wir die Erfahrung gemacht, daß wir mehr erleben und erfahren, wenn wir uns intensiv auf das Reiseziel vorbereiten und es für uns „stressfreier“ ist, wenn wir einen „Plan“ haben. Das bedeutet für uns nicht, daß wir spontan und flexibel reagieren können und wollen, aber für uns passt diese Art der Vorbereitung und des Reisens.

Dies mag für andere nicht ideal sein und das ist auch gut.


Einen festen Plan „abfahren“ ?
Das war und ist uns zu langweilig. Wie bei vielen Dingen ist der Mittelweg für uns das richtige: nicht einfach drauf los reisen (siehe oben „… die große Freiheit ?“), aber auch nicht einem am Schreibtisch entwickelten Fahrplan hinterherfahren. Die Flexibilität dort länger zu bleiben, genauer hinzuschauen oder einfach nur zu genießen wo es uns gefällt, aber die „Große Reise“ im Blick zu haben. Das ist unser Ding und hat bisher bei unseren Reisen auch immer gut funktioniert.


Unserer Eckpunkte

  • Reisegebiet: Kanada(1), USA und Mexiko
  • Reisedauer: 12 Monate
  • Reisebeginn: Frühjahr 2019
  • Wir wollen nicht im „Winter“ reisen
  • Die Route muss mit Herrn Geheimrat „befahrbar“ sei
  • wir wollen „reisen“ nicht „hetzen“
  • wir wollen
    – die Niagarafälle
    – Bären
    – Yellowstone Nationalpark
    – Yosemite Nationalpark
    – Baja California
    – <unvollständig>
    unbedingt sehen bzw. besuchen
  • wir wollen
    – San Francisco
    – Las Vegas
    – Grand Canyon
    – <unvollständig>
    wenn möglich sehen bzw. besuchen

 

 

(1) ich verwende beide Schreibweisen: Canada und Kanada

(Stand 23.02.2019)

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