Reise Guckloch

Sechste Etappe über Figueres (Salvatore Dalî) bis Sitges (Spanien)



Heute haben wir die spanische Grenze überschritten- nicht ohne vorher die Vorräte in Frankreich aufzufüllen.


Schon oft sind wir an dem Schild des Dali-Museums in Figueres vorbeigefahren. Dieses Mal haben wir die Gelegenheit zu einem Besuch genutzt und wurden nicht enttäuscht.



Teatre-Museu Dalí – Figueres (E)

Schon von außen zeigt das Teatre-Museu mit seinen knallroten Fassaden und den großen Eiern auf dem Dach, was in ihm steckt. Hunderte von Exponate vereinen sich zu einem surrealistischen Gesamtkunstwerk Dalís. Es gibt einen schwarzen Cadillac, aus dem Wasser fließt, und im Saal Mae West ein rotes Sofa in Form ihrer Lippen.

Unser Zielort war jedoch Sitges. Dort sind „Die Köchin“ und der Honorarkonsul vor ein paar Jahren einmal rein zufällig gelandet und haben sich in diese Ort verliebt. Ein zweiter Besuch mit einem Leih-Wohnmobil hat den Plan verfestigt dieses Jahr mit Herrn Geheimrat und Frau Barbara einen Tag (morgen) zu verbringen.

Sitges 

ist schon seit der Steinzeit besiedelt, doch im 19. Jh. erlebte das Fischerdorf seine erste Blütezeit. Heimkehrer aus Amerika, die Americanos, bauten sich prächtige Villen, die Bahnlinie nach Barcelona wurde 1888 eröffnet, und Sitges avancierte zum Seebad. Bald kamen auch viele Künstler, Literaten und Sammler des Modernisme hierher. An den 17 Stränden von Sitges herrscht den Sommer über großer Trubel. Doch die Altstadt rund um den Hafen bietet auch stillere Erlebnisse. Das Museu del Cau Ferrat, einst Wohnhaus und Studio des Malers Santiago Rusiñol (1861-1931), präsentiert neben seinen Werken auch Arbeiten von Ramon Casas oder Pablo Picasso. In einem Kloster des 15. Jh., das 1918 zum Wohnhaus umgebaut wurde, zeigt das Museu Maricel Kunst von der Romanik bis in die Gegenwart. Im Rahmen von Führungen kann man den Palau de Maricel besichtigen, ein Meisterwerk des Modernisme mit Goldenem und Blauem Saal und einem Gartenhof voller bemalter Fliesen. Die noble Wohnwelt des 19. Jh. macht das Museu Romàntic Can Llopis in einem klassizistischen Stadtpalais wieder lebendig. Und im schick restaurierten Fischmarkt zeigt die Fundació Stämpfli katalanische Kunst der Gegenwart.


Camping El Garrofet (Katalonisch Johannisbrotbaum)

http://www.campingelgarrofer.com/de/reservierungen/

41º 14’ 2” N 1º 46’ 51,5” E

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