Tag 10: Zapatos

Ergebnis des Morgenbriefings: wir bleiben noch einen Tag in Sitges.

Die Köchin hatte gestern Schuhe im Schaufenster entdeckt, aber der Laden hatte geschlossen (sehr zum Bedauern des Honorarkonsuls).

Ob das der Grund für die Aufenthaltsverlängerung war?

Auf jeden Fall hat so unser Bummel durch das schöne Städtchen mit einem Besuch des besagten Schuhladen begonnen.

Welche Enttäuschung, dass das Objekt der Begierde nicht gepasst hat.

Da blieb uns nichts anderes übrig, als einen langen Spaziergang auf der Strandpromenade zu machen.

Als die Füße gequalmt haben, konnten wir einen Kaffee bzw. ein Gläschen Weißwein vertragen.

Den Ortsteil nördlich der Kirche des heiligen Bartholomäus und der heiligen Thekla (die Kirche heißt tatsächlich so) haben wir erst bei unserem letzten Besuch entdeckt.

Dort haben wir auf einer Bank in der Sonne das Strandtreiben beobachten können.

Wieder einmal haben wir uns über das merkwürdige Spiel (?) zwischen der lokalen Polizei und den Händlern, die Sportschuhe, Tücher, Handtaschen, Gürtel usw. auf der Promenade anbieten gewundert: das Polizeiauto kommt an. Die Polizisten bleiben im Fahrzeug sitzen. Eilig packen die Händler ihre Waren zusammen und machen sich von dannen. Wenn alle Händler verschwunden sind, setzen sich die Gesetzeshüter wieder in Bewegung.

Danach dauert es nicht lange, bis die Waren wieder mit viel Mühe aufgebaut sind. Naja…

Wir haben uns dann am späten Nachmittag auf den Weg zum Stellplatz gemacht.

Rein zufällig hat uns dieser an einem Schuhgeschäft vorbeigeführt und weniger zufällig hat Die Köchin zwei Paar Schuhe erbeutet.

Dass wir einen zweiten Tag in Sitges verbracht haben, hat sich gelohnt.

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