Tag 115: Kamele?

Von Erfoud, der Fossilienstadt hatten wir für heute eine längere (288km) Etappe nach Zagora, einem wichtigen Karawanenzentrum geplant.

Die Strecke führte an Palmenhainen, Sanddünen und Lehmdörfern vorbei.

Plötzlich standen am Straßenrand die sehnlichst erwarteten, freilaufenden Kamele. Kamele? Sofort griff Die Köchin korrigierend ein: es handele sich bei diesen Tieren um Dromedare! Ich sehe das nicht ganz so eng: ein Kamel bleibt für mich ein Kamel.

Auch die Ziegenherden sorgten für Abwechslung und nahmen sich manchmal das Strassennutzungsrecht.

Die endlos scheinenden Steinwüsten, die wir durchquert haben, wurden ab und zu von farbenprächtigen Felsformationen unterbrochen, die an Westernfilme erinnert haben.

Das Draa-Tal ist sicherlich eine der eindrucksvollsten Landschaften in Marokko.

Nachdem einige Sanddünen aufgetaucht sind, waren wir nicht mehr weit von unserem Tagesziel Zagora entfernt.

Der Campingplatz Les Jardins de Zagora war rappelvoll, aber wir haben noch ein schönes Plätzchen an einem Stück Garten bekommen, das den Anlagen in den Palmenoasen angelehnt war.

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