Heute hat der Wecker geklingelt und verwundert habe ich festgestellt, dass um es 7:30 schon hell ist. Weckertage sind nicht so mein Ding, aber schließlich wollte ich zu meinem Menschentermin um 8:30 nicht zu spät kommen. Marion hat mich schon vorgewarnt, dass es, wegen der Straßenarbeiten eine neue Ampel auf meinem Weg nach Stein gibt und tatsächlich habe ich drei Ampelphasen gebraucht. Die Lichtanlage hat dann auch zu langen Staus im Berufsverkehr auf der Umleitungsstrecke geführt. Trotzdem war ich pünktlich.

Beim Namen der Ärztin bekomme ich immer nostalgische Gefühle. „Dannenmeier“ ist ein typischer Name aus Daxlanden, einem Stadtteil von Karlsruhe, wo ich die ersten drei Jahre meines Lebens verbracht habe. In den Ferien war ich oft bei meiner Oma Lidia, wo ich als Chef-Enkel alles (!) machen durfte, was verboten war. Die Familien in der Krämerstrasse waren Rastetter, Brendelberger,, Pferrer, Kutterer, Speck, Moos, Schwall und eben Dannenmeier. Schon bei meinem ersten Besuch in der Praxis, habe ich Frau Dannenmeier auf diesen, für eine Sizilianerin eher ungewöhnlichen Namen angesprochen.
Da ich ausnahmsweise nur mit einem Kaffee, aber ohne Frühstück aus dem Haus gegangen bin, gab es zur Belohnung für das frühe Aufstehen einen warmen Fleischkäseweck (ohne Maultaschen 🤣).

Frau Luchs hat mich zuhause schon auf der Treppe begrüßt. Ihr feiner Geruchssinn hat ihr wohl angezeigt, dass da irgendetwas in meiner Hand gut riecht.


So gestärkt, konnten wir uns zum zweiten Menschentermin dieses Mal für Marion aufmachen. Der fand an meinem Bundeswehr-Dienstort (1977/1978) in Philippsburg statt, war also von uns aus ein gutes Stück zu fahren.


So waren am 37. Reisepausentag schon wieder zwei Termine abgehakt.

