Manchmal gibt es Orte, die wirken wie aus einem Märchenbuch gefallen – und Setenil de las Bodegas gehört definitiv dazu. Die um Frau Barbara erweiterte Besatzung von Herrn Geheimrat machte sich auf den Weg in das kleine andalusische Dorf, das berühmt ist für seine spektakulären Felsenhäuser.
Schon bei der Einfahrt wird klar: Hier ist nichts gewöhnlich. Durch die starken Regenfälle der letzten Wochen sind auch in Setenil die Zugangsstrassen zum Parkhaus gesperrt und so hat uns sowohl die Zu- als auch die Abfahrt mitten durch die engen Gassen des Ortes geführt. Gewaltige Felsüberhänge spannen sich über ganze Straßenzüge. In der Calle Cuevas del Sol genießen Cafés und kleine Bars die Morgensonne, während gegenüber in der Calle Cuevas de la Sombra selbst zur Mittagszeit ein angenehm kühles Halbdunkel herrscht. Natur und Architektur gehen hier eine einzigartige Verbindung ein – die Häuser wurden nicht gegen, sondern in den Felsen gebaut.
Natürlich durfte ein kleiner Rundgang durch die engen, weiß getünchten Gassen nicht fehlen. Über steile Treppen ging es hinauf zu herrlichen Aussichtspunkten mit Blick über das Tal des Río Guadalporcún. Von oben zeigt sich erst richtig, wie spektakulär sich das Dorf in die Felslandschaft schmiegt.
Kulinarisch blieb die Besatzung ebenfalls nicht untätig: Schinkenbaguette unter einem Felsdach – das hat schon etwas Besonderes. Ein kühles Getränk, das leise Stimmengewirr der Einheimischen und darüber tonnenschwerer Stein – beruhigender kann ein Dach über dem Kopf kaum sein.
Fazit des Besuchs: Setenil de las Bodegas ist kein Ort, den man nur besucht – man erlebt ihn. Und wieder einmal zeigt Andalusien, dass es voller Überraschungen steckt.














Damit war aber das heutige Ausflugsprogramm noch nicht beendet.:
Die Besatzung von Herrn Geheimrat hat dem andalusischen Bergstädtchen Ronda einen Besuch abgestattet – und war sofort beeindruckt.
Schon beim ersten Blick auf die spektakuläre Schlucht „El Tajo“ bleibt einem kurz die Luft weg. Majestätisch spannt sich die Puente Nuevo über die 120 Meter tiefe Schlucht und verbindet Alt- und Neustadt. Ein Bauwerk, das nicht nur architektonisch beeindruckt, sondern auch zeigt, was Menschen mit Mut und Ausdauer erschaffen können.
Ein Spaziergang durch die verwinkelten Gassen der Altstadt fühlt sich an wie eine kleine Zeitreise. Weiß getünchte Häuser, schmiedeeiserne Balkone und immer wieder Ausblicke in die weite Landschaft Andalusiens. Natürlich durfte auch ein Besuch der traditionsreichen Plaza de Toros de Ronda nicht fehlen – eine der ältesten Stierkampfarenen Spaniens und ein Stück spanischer Geschichte.
Bei einem Café con leche auf der Plaza wurden die Eindrücke sortiert: tiefe Schluchten, weite Horizonte und dieses besondere Licht, das Andalusien so einzigartig macht. Ronda ist kein Ort für Eile. Hier lässt man sich treiben, genießt die Aussicht – und vielleicht auch ein kleines Tapas-Menü, bevor es wieder zurück Richtung Küste geht.
Fazit der Besatzung: Ronda ist immer eine Reise wert – spektakulär, geschichtsträchtig und herrlich entschleunigend. Ein perfekter Tagesausflug für alle, die Andalusien von seiner dramatischen Seite erleben möchten.









Am 23. Februar jährt sich der Luftangriff von 1945 auf Pforzheim
Um 19:50 Uhr begannen innerhalb von nur 22 Minuten 379 Bomber der Royal Air Force mit dem Abwurf von 1.575 Tonnen Bomben. Rund 17.500 Menschen – etwa 1/5 der Bevölkerung – kamen ums Leben, 98 % des Stadtgebiets wurden zerstört.