Heute Nacht es ab und zu sanft genieselt und am Morgen war die Überraschung gar nicht so groß: alle ebenen Flächen waren staubig.
Unser Messinstrument ist der schwarze Deckel von Ottmar. Da lässt sich das Ausmaß des Niederschlags am besten ablesen.

Ich benutze absichtlich keine Abdeckung, da sich diese schlechter als der Metalldeckel reinigen lässt.
Kalima – der warme, staubige Wind aus der Sahara – ist in Torrox kein alltägliches, aber ein durchaus bekanntes Phänomen. Obwohl Torrox für sein außergewöhnlich mildes Mikroklima berühmt ist, kann auch hier gelegentlich dieser trockene Wüstenstaub ankommen und die klare andalusische Luft trüben.
Während einer Kalima-Episode weht heißer, trockener Wind aus südöstlicher Richtung über das Mittelmeer. Feiner Saharastaub legt sich über die Region, wodurch der Himmel milchig, gelblich oder sogar orange erscheint. Die Sicht verschlechtert sich, und die Temperaturen können kurzfristig steigen.
Bis jetzt war es noch nicht so schlimm, wie im Jahr 2022, aber mir tun trotzdem die Wohnmobilisten leid, die frühzeitig ihre Fahrzeuge mühsam sauber gemacht haben.

Vom Dach läuft der meiste Staub über unsere Frontscheibe ab. Aber das Dach werden wir erst am Abfahrtstag (16.April) in der Waschmöglichkeit in Nerja reinigen.
