Der Morgen begann mit einer ausgiebigen Ver- und Entsorgung, für die der Campingplatz gut ausgestattet war.
Danach haben wir uns, wegen eines kleinen Problems mit unserer Wasserpumpe, auf die Suche nach einer Werkstatt gemacht. Der erste Anlauf war nur in soweit erfolgreich, als dass wir eine Adresse einer zweiten Werkstatt bekamen, bei der uns auch prompt geholfen wurde.

Nach dem problemlosen Auffüllen unseres Gasvorrats ging es in das nicht einmal 30 Kilometer entfernte Gödöllö 2️⃣4️⃣.
Dort haben wir, gleich nachdem wir unseren Übernachtungsplatz erreicht haben, festgestellt, dass die Reparatur des netten jungen Mannes doch nicht so erfolgreich war und wir wohl weiterhin mit unserer Hilfslösung reisen müssen, bis uns etwas besseres einfällt.

Die Laune haben wir uns nicht verderben lassen und haben uns, vorsichtshalber mit dem Regenschirm bewaffnet, zu dem kleinen Spaziergang zum Schloss Gödöllö aufgemacht.


Erstaunlicherweise war der Andrang zur Schlossbesichtigung gar nicht so groß, sodass wir genug Zeit und Platz hatten, alles zu bestaunen und die ausführlichen (auch in deutscher Sprache) Beschreibungen zu lesen.


















Da ich davon ausgehe, dass alle Leser mehr über Sissi wissen als ich, beschränke ich mich auf einen Link im Blog. (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_von_Österreich-Ungarn)
Nach soviel „Sissi“ hatten wir uns die Erfrischung im stilvollen Schlosscafé redlich verdient.


Selbstverständlich hat es auch auf dem Rückweg zum Mobil nicht geregnet: wir hatten ja schließlich einen Schirm dabei!
Ganz in der Nähe unseres Übernachtungsplatzes gibt es noch ein weiteres Schlossartiges Gebäude, das unsere Aufmerksamkeit erregte.

Dabei handelt es sich aber um ein Gebäude der „Hungarian University of Agriculture and Life Sciences“. Dem Zustand der übrigen Gebäude in der Nähe nach zu urteilen, scheint hier, auch unter Berücksichtigung der Semesterferien, kein besonders intensiver Lehrbetrieb zu herrschen.