Sommertour 2024 Tag 54: wieder Richtung Adria

Wir haben den angenehmen Platz in Gallipoli 6️⃣0️⃣ mit den freundlichen Betreibern am späten Vormittag verlassen und uns in Richtung Massafra 6️⃣4️⃣ aufgemacht.

Von dem für die Nacht angekündigten heftigen Gewitter sind wir Gottseidank verschont geblieben, allerdings war es windig und der Himmel war bedeckt.

Während der Fahrt zu unserem ersten Zwischenstopp hat es dann praktisch ununterbrochen geregnet. Von leichtem Niesel bis zu ausgeleerten Kübeln war alles dabei. Dazu die abgestorbenen Olivenbäume über die ich gestern berichtet habe: und schon war das Mordor Feeling perfekt.

Perfekt war auch ein kleiner Einkauf, bei dem nicht zu übersehen war, dass wir im Heimatland der Pasta sind.

Marions Beute wird sie sicher über die üblichen Kanäle veröffentlichen.

Gut, dass wenigstens der Wettergott in Massafra mit uns ein Einsehen hatte und wir den Ort trocken besichtigen konnten.

Die Stadt ist berühmt für ihre Wohnhöhlen und die mit Fresken verzierten Grottenkirchen, von denen über 50 im Stadtgebiet liegen. Da zur Zeit wohl viel renoviert wird, konnten wir die meisten nur von außen bzw. aus der Ferne anschauen.

Für uns blieb trotzdem genug Interessantes.

Von Massafra war es nur noch eine knappe Stunde Fahrt bis zu unserem Tagesziel. Auch die Fahrbahnbeschaffenheit dieser Etappe war für Herrn Geheimrat und den nicht kleinen Geschirrvorrat wieder eine Herausforderung. Der Zustand der Straßen in Apulien ist wirklich katastrophal. Holperstrecken und tiefe Schlaglöcher fordern die Aufmerksamkeit und die Federung.

Da es bei der Ankunft auf unserem Übernachtungsplatz in Alberobello 6️⃣5️⃣ schon etwas später und auch der Nieselregen hatte wieder eingesetzt.

Vielleicht schauen wir uns die Attraktion des Ortes nach dem Abendessen im Dunkeln, aber auf jeden Fall morgen Vormittag an.