Wir haben dann gestern Abend doch noch einen Spaziergang nach Alberobello unternommen. Die Busse mit den Besuchergruppen waren schon abgefahren und so hatten wir eine gute Sicht auf die Trulli, die bei Nacht schön beleuchtet sind.







Bei einem Absacker haben wir uns entschlossen, noch einen Tag zu bleiben, zumal wir auf unserem Weg einen Waschsalon entdeckt hatten, den wir nutzen möchten.
Früher kannte ich den Begriff „Trulli“ nur als Bezeichnung für eine von mir geliebte Birkel Nudelsorte.

Aber bei der Vorbereitung der Apulien Etappe habe ich gelernt, dass es auch noch eine nicht essbare Variante gibt.
Trullo (italienisch), Mehrzahl Trulli, ist eine Bezeichnung für die vor allem in Apulien vorkommenden Rundhäuser, deren Steindächer sich nach oben hin in einem Kraggewölbe (sogenanntes „falsches Gewölbe“) verjüngen und mit einem symbolischen Schlussstein, dem Zippus, oft aber auch mit einer Kugel oder einem anderen Symbol, abgeschlossen werden.
Wie vorhergesagt hat es heute geregnet, was perfekt für einen Waschtag war. Die freundliche Italienerin, die wohl für Lokale und Ferienhäuser wäscht, hat uns die Bedienung der Maschinen mit einem Schwall von Italienisch erklärt.
Als professionelle Waschsalon Nutzer sind wir gut mit den Erklärungen zurecht gekommen.



Nach getaner Arbeit hat es uns wieder zu den Trulli gezogen, die wir uns ja auch einmal bei Tag anschauen wollten.








Wir sind, zusammen mit vielen Besuchern gefühlt alle Straßen abgelaufen.









Sogar die „Trulli Kirche“ haben wir gesucht und gefunden.




Damit haben wir uns aber auch eine kleine Stärkung verdient.

Nach so vielen Trulli hieß es dann nur noch die Füße hochlegen und die Eindrücke verarbeiten.


Alberobello ist wirklich einen Besuch wert!