Unser heutiger Ausflug mit Eveline und Kurt hat uns nach Olhão geführt.
Olhão – oft übersehen, aber niemals langweilig – ist eine der ursprünglichsten Städte der Algarve. Als bedeutender Fischerhafen geprägt vom Rhythmus des Meeres, zeigt Olhão ein Portugal jenseits der Postkartenidylle. Die maurisch beeinflusste Altstadt mit ihren würfelförmigen Flachdachhäusern und engen Gassen erzählt von Handelsbeziehungen nach Nordafrika und einer bewegten Geschichte.
Herzstück der Stadt sind die ikonischen roten Markthallen an der Uferpromenade. Hier findet man den größten und lebendigsten Fischmarkt der Algarve, der allerdings am Nachmittag bei unserer Ankunft bereits geschlossen hatte.




Nur wenige Minuten mit der Fähre entfernt liegen die Inseln Armona und Culatra, zwei Sandbank-Paradiese im Naturpark Ria Formosa. Kilometerlange, unberührte Strände, türkisfarbenes Wasser und eine entspannte Atmosphäre machen sie zu perfekten Zielen für einen Tagesausflug. Die Lagunenlandschaft selbst ist ein geschütztes Naturparadies, ideal für Bootstouren, Vogelbeobachtung oder einfach nur zum Durchatmen.
Wer durch die Altstadt schlendert, entdeckt ein Labyrinth aus weiß getünchten Häusern, Azulejos und kleinen Cafés. Manche Ecken wirken etwas rau – doch genau dieser Mix aus Patina und Charme macht Olhão so besonders.










Nach einem Bummel durch das Labyrinth der Altstadt, aus der wir Gottseidank wieder den Ausgang gefunden haben, konnten wir mit einem schönen Blick auf den Atlantik, frischem gegrillten Fisch und Meeresfrüchten genießen.

Zum Tagesabschluss ging es dann noch in ein typisch bayrisches (!) Lokal in Lagos. Das muss auch mal sein!


