Frühjahrstour 2026: Tag 16: im Baskenland

Von Salamanca 9️⃣ nach Vitoria-Gasteiz 1️⃣0️⃣

Wir haben Salamanca nach einem Tankstopp verlassen.

Danach sind wir zunächst in die weite, fast endlose Landschaft Kastiliens eingetaucht. Goldgelbe Felder, karge Ebenen und ein Horizont, der scheinbar kein Ende kennt. Doch je weiter wir nach Norden fahren, desto deutlicher verändert sich das Bild: satte grüne Felder, sanfte Hügel und dichten Wäldern.

Kühe statt Felder, der Übergang ins Baskenland ist spürbar und macht diese Etappe besonders reizvoll.

Rund um Burgos wird die Landschaft abwechslungsreicher, bevor sie sich weiter Richtung Norden in eine fast schon parkähnliche Umgebung verwandelt. Kleine Flüsse, bewaldete Höhenzüge und gepflegte Wiesen begleiten die letzten Kilometer.

In Vitoria-Gasteiz angekommen, erwartet uns eine der grünsten Städte Spaniens. Besonders beeindruckend ist der sogenannte „Grüne Ring“ – ein Netz aus Parks und Naturflächen, das die Stadt umgibt und perfekt für Spaziergänge ist.

Wir haben eine guten Stellplatz gefunden, von dem aus wir gut zu Fuß (über 10.000 Schritte!) die Altstadt erreichen konnten.

Sogar der Friedhof war einen Besuch wert.

Vitoria-Gasteiz ist die Hauptstadt des spanischen Baskenlandes und gilt als eine der lebenswertesten Städte Spaniens

Die Altstadt, auf einem Hügel gelegen, begeistert mit engen Gassen, mittelalterlichen Gebäuden und der imposanten Kathedrale Santa María.

„Vitoria ist ruhig, authentisch und angenehm unaufgeregt“ schreiben die Reiseführer. Das haben wir am 1.Mai heute anders erlebt. Die Kneipen und die Straßen waren voll mit jungen, gute gelaunten Menschen.

Die Stadt hat uns wirklich sehr positiv beeindruckt und wir werden (aber nicht wegen dem Ananas Eis) bestimmt wiederkommen.

Morgen heißt es Abschied nehmen von Spanien, die französischen Warnschilder 🤣 (die ich „Todesschilder“ nenne) anzubringen und dann ins ebenso schöne Frankreich zu wechseln.