Am zweiten Tag in Paris stand zunächst eines der bekanntesten Wahrzeichen der Welt auf unserem Programm: der Eiffelturm.
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Als der Eiffelturm im Jahr 1889 gebaut wurde, fanden viele Menschen ihn hässlich und viel zu modern. Manche nannten ihn sogar „das eiserne Monster“.
Doch der Ingenieur Gustave Eiffel glaubte an seine Idee. Eisenstrebe für Eisenstrebe wuchs der Turm höher und höher, bis er schließlich damals das höchste Bauwerk der Welt war.






Heute ist der Eiffelturm nicht nur das Wahrzeichen von Paris, sondern auch ein Symbol dafür, dass aus mutigen Ideen etwas Großes entstehen kann.
Anschließend ging es für uns hinauf nach Montmartre zur weißen Basilika Sacré-Cœur.
Von den Stufen der Kirche bot sich ein fantastischer Ausblick über ganz Paris. Als die Basilika Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurde, wollten die Menschen einen Ort der Hoffnung und des Friedens schaffen. Stein für Stein entstand ein beeindruckendes Bauwerk aus weißem Travertin, das selbst nach Regen immer strahlend hell bleibt.






Die kleinen Gassen, Straßenkünstler und Cafés rund um den Platz verliehen dem Viertel eine ganz besondere Atmosphäre.

Der Arc de Triomphe de l’Étoile durfte natürlich nicht fehlen. Mitten auf dem großen Platz der Arc de Triomphe de l’Étoile erhebt sich ein gewaltiger Triumphbogen aus Stein. Rundherum rauscht der Verkehr von zwölf Straßen, doch der Bogen steht ruhig und stolz im Zentrum von Paris.

Errichtet wurde er auf Wunsch von Napoleon Bonaparte, der seinen Soldaten nach großen Siegen ein Denkmal setzen wollte. Viele Jahre dauerte der Bau, und unzählige Namen französischer Generäle und Schlachten wurden in den Stein gemeißelt.
Unter dem Triumphbogen brennt heute das Grabmal des unbekannten Soldaten. Dort erinnert eine ewige Flamme an die Menschen, die in Kriegen ihr Leben verloren haben.
An den Platz haben wir keine besonders guten Erinnerungen: auf dem Rückweg aus der Bretagne sind wir nämlich „aus Versehen“ mit Herrn Geheimrat nicht um, sondern direkt nach Paris gefahren, haben den Triumphbogen mit seinem mehrspurigen Kreisverkehr mehrfach umrundet, bis wir irgendeine beliebige Ausfahrt nehmen konnten.
Zum Abschluss des Tages besuchten wir auf dem berühmten Friedhof Père Lachaise das Grab von Jim Morrison, dem Sänger der Doors.

Er war bekannt für seine raue Stimme, seine poetischen Texte und seine wilde Art. In den 1960er-Jahren wurde er zur Ikone des Rock ’n’ Roll. Doch sein Leben war kurz: 1971 starb er mit nur 27 Jahren in Paris.

Zwischen alten Grabstätten und schattigen Wegen herrschte dort eine ruhige, fast mystische Stimmung – ein eindrucksvoller Kontrast zum lebhaften Paris des Tages.
This is the End?
Noch nicht ganz, denn morgen steht ein Besuch des Schlosses Versailles auf dem Programm.
