Reisepause 2023 – Tag 21

Heute ein wenig „Technik“: Internet über Starlink

Wir haben uns ja Anfang des Jahres zu einem unschlagbar günstigen Preis in Mexiko unser Starlink System, das wir Mister Spock nennen zugelegt.

Ab diesem Zeitpunkt hatten wir für 1.350 Mexikanische Pesos (ca. 71€) in Mexiko, USA und Kanada auch in den entlegensten Gebieten sehr gutes Internet. Wir haben die ganze Zeit damit gerechnet, dass irgendwelche Regeln über den Aufenthalt in einem anderen Land greifen und der Service gestoppt wird, aber dem war nicht so.

Es war uns klar, dass der Wechsel auf einen anderen Kontinent (Nordamerika nach Europa) zum Verlust der günstigen mexikanischen Konditionen führt. Nicht ganz so eindeutig war das mit der Hardware (Schüssel und Router). Hier gab es Hinweise, dass diese einer Kontinentenbindung unterliegen.

Deshalb waren wir gespannt, wie sich das System heute bei der Inbetriebnahme in Deutschland verhält.

Keine Überraschung!

Ich hatte mich aber vorher schlau gemacht und einen Tipp bekommen, wie man die Hardware an sich selbst übertragen kann und nach einigem „Klicken“ hat das auch geklappt und ich hatte einen neuen Servicevertrag. Natürlich zu den in Deutschland gültigen Konditionen für Mobil-Regional zu 100€ im Monat. Da wir allerdings unsere Handyverträge drastisch reduziert haben und als Backup in unserem mobilen Router eine preisgünstige spanische Prepaid-Karte (mit Roaming) haben, rechnet sich das für uns unter dem Strich.

Nach wenigen Minuten war das System wieder eingerichtet und getestet.

Bisher hatten wir die Antenne immer auf dem mitgelieferten Vierbein außerhalb von Herrn Geheimrat stehen.

Das soll sich im nächsten Schritt ändern. Wir haben eine Dachbefestigung bestellt, die an unserer serienmäßig vorhandenen Schiene unseres Carthago befestigt werden kann. Das werden wir ausprobieren, um festzustellen, ob das praktikabel ist. Die Option, die Antennen weiterhin frei vom Fahrzeug zu positionieren, soll erhalten bleiben.

Wenn sich die Dachinstallation auf dem Reisemobil bewährt, dann werde ich auch die Kabelführung durchs Dach herstellen lassen. Das wäre dann der nächste Schritt.

Wir werden bei den Standardkomponenten bleiben und keine Umrüstung von 230 Volt auf 12/48V vornehmen. Auch die Auftrennung der Antenne, die Stillegung des Antennenmotors, eine Flat-Installation oder andere in den vor allem amerikanischen Usergroups beschriebenen „Optimierungen“ werden wir nicht vornehmen.

Ich kann mir eher vorstellen, dass es hier mit der Zeit von Starlink entsprechende Lösungen geben wird, die wir uns anschauen werden.

Bis dahin kommen wir, wie sich in den vergangenen 6 Monaten unserer Reise durch Nordamerika gezeigt hat, gut mit dem Standard Equipment zurecht.

2 Kommentare

  1. Hallo, wir habe unseren Starlink in Mexiko gekauft und sind deshalb über die Preise in Kanada und USA nicht informiert. Mit der Bestellung kommt die Antenne, der Router und die erforderlichen Kabel. Also alles, was man für den Betrieb benötigt. Für den 230V Betrieb braucht ihr noch einen Stecker USA auf Europa (Reisestecker?). Dann einen Servicevertrag (Roaming). Infos auf http://www.starlink.com. Offensichtlich kann man in der Zwischenzeit in manchen Baumärkten die Hardware kaufen, aber da haben wir persönlich keine Erfahrung, da wir an unseren Übernachtungsplatz in Mexiko laben liefern lassen. Weiterhin eine gute Reise.

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