Die heutige Etappe führte uns mit dem Wohnmobil von Bergerac 1️⃣4️⃣hinein in das Herz des Périgord Noir bis nach La Roque-Gageac 1️⃣5️⃣ – eine Strecke voller sanfter Hügel, dichter Wälder und kleiner französischer Dörfer, wie man sie nur aus Postkarten kennt.

Am Morgen verabschiedeten wir uns von Bergerac und schon kurz hinter der Stadt änderte sich die Landschaft merklich: Weinberge wichen grünen Tälern, alten Steinmauern und den typischen honigfarbenen Häusern des Périgord.








Die Fahrt führte über kleine Landstraßen vorbei an Feldern, Walnussplantagen und verschlafenen Orten, in denen die Zeit scheinbar langsamer vergeht.
Die Walnussbäume im Périgord sind derzeit braun, weil sie massiv unter der Marssonina-Blattfleckenkrankheit (Anthraknose) und teils auch unter Bakterienbrand leiden – beides wird durch die feucht-warme Witterung der letzten Jahre stark begünstigt.
Immer wieder öffneten sich wunderschöne Ausblicke auf die Dordogne, die sich gemächlich durch die Landschaft schlängelt. Trotz einiger kurviger Abschnitte war die Strecke mit dem Wohnmobil angenehm zu fahren.
Je näher wir La Roque-Gageac kamen, desto beeindruckender wurde die Kulisse. Der Ort schmiegt sich spektakulär zwischen steile Felsen und den Fluss – fast wie ein kleines Märchendorf. Hier haben wir schon mehrmals ein paar Tage verbracht und die Gegend mit Herrn Schiller erkundet.
Die engen Gassen, die exotischen Pflanzen entlang der Häuserfassaden und die traditionellen Boote (die witzigerweise „Norbert“ heißen) auf der Dordogne verleihen dem Ort einen ganz besonderen Charme.
Nach der Ankunft auf dem Stellplatz, der ganz in der Nähe liegt, haben wir zunächst eine kleine Stärkung zu uns genommen. Danach sind wir durch den malerischen Ort gebummelt und haben den Blick auf eines der schönsten Dörfer Frankreichs genossen.










Den Tag haben wir dann gemütlich vor dem Reisemobilen bei einem Gläschen ausklingen lassen.

