Tag 57: Waschtag

Von wegen „nur die wunden Füße pflegen „.

Wäschewaschen war früher harte Knochenarbeit. Die Wäsche musste in einem großen Kessel über Nacht stundenlang eingeweicht werden. Frühmorgens wurde im Feuerloch unter dem Kessel meist mit Holz, seltener mit Kohle, eingeheizt. Dann wurden die Textilien in einer Lauge, bestehend aus Kernseife und Wasser, langsam gekocht, mittels einer großen Holzkelle lange umgerührt und mit viel Kraftaufwand auf ein großes Arbeitsbrett gehievt. Mit Waschbrett und Wurzelbürste schrubbte man Stück für Stück – bis der Schmutz weg war. Nun wurde die Wäsche gespült, von Hand ausgewrungen und zum Trocknen aufgehängt.

1767 entwickelte der Regensburger Theologe Jacob Christian Schäffern die erste Waschmaschine. Das „Rührflügelgerät“ wurde zwar von Hand bewegt, aber es erleichterte die körperliche Arbeit spürbar.

3 Rollerminuten vom Stellplatz entfernt ist ein guter Waschsalon, der 24 Stunden geöffnet hat und den wir für unseren Waschtag genutzt haben. Mit den Miele Profimaschinen ging das waschen und trocknen schnell und komfortabel.

Der kleine Bummel durch das fast ausgestorbene Peschiera mit Erfrischung war dann unsere Belohnung für die Waschaktion.

Für morgen ist eine ausgiebige Bootsfahrt auf dem See geplant. Der Fahrplan ist für „Experten“ gemacht und nach ausgiebigem Studium haben wir eine Strecke gefunden, die uns auch wieder nach Peschiera zurückführt.

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