Tag 166: ein wenig Geschichte

Am gestrigen Abend waren wir zu einem ganz tollen Grillabend eingeladen.

Martina und Steve (und natürlich auch die kleine Amelie) haben sich wahnsinnig viel Arbeit gemacht und der Tisch war voller liebevoll vorbereiteten Speisen. Dazu beigetragen haben auch Denise und Peter.

Steve war voll im Grillstress und hat uns bis zum Abwinken mit allem, was das Herz begehrt versorgt.

Wenn 6 Erwachsene, die auf längeren Reisen sind, so zusammensitzen, dann gibt es viel zu erzählen und der Abend war einer dieser unvergesslichen Momente, wo man sich unter Gleichgesinnten austauschen konnte und spannende Dinge erfahren hat.

Da gestern ein lauer Abend war, hat es ziemlich lange gedauert, bis wir unser Bett im rollenden Zuhause aufgesucht haben.

Dementsprechend spät war unser “Frühstück”, aber was soll’s: das haben wir uns verdient.🤠

Ein paar Kleinigkeiten sind ja immer am Mobil zu erledigen, aber es blieb genug Zeit sich etwas mit der Geschichte der Baja California zu beschäftigen.

Die ersten Bewohner von Baja California Sur waren Nomadengruppen, die ihre Ernährung auf primitive Subsistenzwirtschaft bezogen. In der präkolumbianischen Zeit wurden drei sehr differenzierte Gruppen unterschieden:

– Die Pericues: Sie lebten im südlichen Teil der Halbinsel. Sie hatten ihre eigene Sprache, die Pericú, und sie basierten ihre Ernährung auf Jagd und Sammeln.

– Die Guaycuras: Sie lebten im mittleren Teil der Halbinsel. Es war eine rudimentäre Gesellschaft und etwas rau, und es gibt Anzeichen dafür, dass das kulturelle Aussterben im 19. Jahrhundert stattfand.

– Die Cochimies: Sie machten das Leben in Richtung Norden der Halbinsel. Sie sprachen Cochimí Laimón Sprache und wussten weder Landwirtschaft noch Vieh, also lebten sie nur vom Sammeln und Fischen.

Zu Beginn des Jahres 1534 landete der spanische Navigator Fortún Jiménez Bertandoña auf dem Boden der Halbinsel Baja California, genauer gesagt im Hafen von La Paz. Fortún war der erste Spanier, der südkalifornischen Boden berührte.

Am 3. Mai 1535 kam der spanische Konquistador Hernán Cortés in Baja California Sur an und taufte den Hafen von La Paz als “Puerto und Valle de la Santa Cruz”.

Cortés kam mit drei Schiffen und mehr als 110 Bauern und 40 trainierten Reitern auf die Insel. Doch kurz darauf entschied er sich, wegen heftiger Angriffe auf die Eingeborenen in den Hafen von Acapulco aufzubrechen.

– Fortsetzung folgt –


Natürlich wollen wir zum Schluss nicht versäumen unseren schweizer Freunden unser Mitgefühl auszudrücken.

Frage an Martin: reist ihr jetzt eigentlich sofort aus Portugal ab?


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