Tag 262: Born on the Bayou

Auf der schmalen Halbinsel Galveston sind wir heute ganz an das östliche Ende gefahren um dort mit der kostenlosen Fähre auf die nächste Halbinsel, die Bolivar Peninsula überzusetzen.

Von der Ablegestelle hat man einen kurzen Blick auf den Seawolf Park, in dem unter anderem auch das Uboot Cavalla liegt. Es würde den Rahmen dieses Berichts sprengen, die bewegte Geschichte dieses Bootes zu beschreiben. Deshalb möchte ich mich darauf beschränken hier einen Link zu teilen.

Die Fähren verkehren nach Verkehrslage und wir hatten so gut wie keine Wartezeit.

Nachdem wir eine lange Strecke auf der Bolivar Halbinsel schnurgerade, rechts und links von Wasser umgeben gefahren sind, ging es dann am Ende wieder ins Landesinnere.

Dabei war aber noch nicht Schluss mit Wasser. Ein See schloss sich an den nächsten an. Die sogenannten Bayous, wie in den Südstaaten der USA und hier insbesondere in Louisiana stehende oder langsam fließende Gewässer bezeichnet werden haben mich dann an einen Song erinnert.

Creedence Clearwater Revival war in unserer gemeinsamen Schulzeit die Lieblingsband von Marion.

Die Landschaft war aber nicht immer reizvoll, denn in Port Arthur befindet sich die größte Ölraffinerie der USA und die Straße zu unserem Übernachtungsplatz führt mitten durch das Gewirr der Rohrleitungen.

So ist es eigentlich verwunderlich, dass es wenige Meilen davon entfernt im Sea Rim Statepark ein wahres Vogelparadies gibt.

Ich bin nicht der ausgewiesene “Birdwatcher”, von denen es einige in der Nachbarschaft gibt, aber den kleinen Krakeler konnte ich doch identifizieren.

Es handelt sich wohl um einen Rotflügelstärling.

Ich bin mal gespannt, was wir auf unserem kleinen Spaziergang, den wir gleich unternehmen wollen, noch zu sehen bekommen und werden morgen berichten.


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