Rückblick Überwinterung 2025/2026

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Rückblick „Überwintern 25/26“ – aus dem Logbuch von Hartmut & Marion

Wir wussten ja, worauf wir uns einlassen. Also theoretisch. Praktisch sah das Ganze dann doch wieder ganz anders aus.

Als wir mit Herrn Geheimrat in die Saison „Überwintern 25/26“ gestartet sind, war die Stimmung irgendwo zwischen Vorfreude, Abenteuerlust und der leisen Ahnung, dass wieder nicht alles nach Plan laufen würde – was sich, wie üblich, als völlig korrekt herausstellte.

Die ersten Wochen? Ein sanftes Einrollen. Sonne, Meer, kleine Routinen. Man gewöhnt sich schnell an das Leben zwischen Gasflaschen, Kaffeemaschine und der täglichen Frage: „Was gibt’s heute zu essen?“ – wobei die Antwort erstaunlich oft von äußeren Umständen beeinflusst wurde.

Apropos Weihnachten: Das war dieses Jahr… sagen wir mal… international geprägt. Statt klassischem Fest gab es ein kulinarisches Highlight der besonderen Art – ein chinesisches Weihnachtsessen bei Freunden. Klingt schräg? War es auch. Aber genau solche Momente sind es, die hängen bleiben.  

Zwischendurch zeigte sich das Leben wie immer von seiner ehrlichen Seite: Wetterkapriolen, kleine technische Herausforderungen und Begegnungen mit Ordnungshütern, die ganz genau wissen wollten, ob auch alles seine Ordnung hat – Alkohol? (Spoiler: hatte es – „Nada!“).  

Und dann diese Tage, an denen einfach… nichts passiert. Sendepause. Stillstand. Auch das gehört dazu. Vielleicht sogar mehr, als man denkt. Denn genau in diesen Momenten merkt man, dass dieses Überwintern kein Urlaub ist, sondern ein Lebensabschnitt auf Zeit.  

Natürlich gab es auch die weniger glamourösen Kapitel. Gesundheitlich mal etwas angeschlagen, vorsichtiges Wiederhochfahren, der, wie immer zuversichtliche Blick nach vorne.

Was bleibt also unterm Strich?

Ein Winter, der keiner war.
Ein Alltag, der ständig anders aussieht.
Und die Erkenntnis, dass genau diese Mischung aus Improvisation, kleinen Absurditäten und besonderen Begegnungen den Reiz ausmacht.

Oder, um es in unserer Sprache zu sagen:

Wir sind wieder ein Stück weiter gekommen.
Nicht nur geografisch.

Bis zum nächsten Überwintern und dem Wiedersehen mit allen Freunden auf MiluCar, auf das wir uns heute schon wie verrückt freuen.