Das Mittelmeer hat uns gestern mit einem schönen Sonnenuntergang (den ich ja normalerweise nicht fotografiere) verabschiedet.

Die ungefähr 150 Kilometer lange Route führte uns durch eine schöne Landschaft in der wir viele „Storchenwohnungen“ ausmachen konnten. Manche hatten ihre Nester auf einzelnen Masten gebaut, andere bevorzugten eine „Mehrfamilienhaus“ mit bis zu 4 Stockwerken auf den größeren Strommasten.
Viele Rinder grasten auf den jetzt noch sattgrünen Weiden.

Auf der Strecke lag auch Jerez de la Frontera, das wir im November 2017 schon einmal besucht und dieses Mal ausgelassen haben.
Toll war damals der Besuch der Königlichen Reitschule und die Besichtigung der berühmten Bodega Tio Pepe.




Das Tagesziel Chipiona 2️⃣ kannten wir ebenfalls schon von einem früheren Besuch (Oktober 2021) mit dem Roller. Damals waren wir auf einem Platz in Sanlúcar der Barrameda. Dieses Mal konnten wir das Städtchen zu Fuß (8.800 Schritte) erkunden, denn wir hatten uns einen Platz direkt am Hafen ausgesucht.


Chipiona liegt an der sonnigen Atlantikküste Andalusiens.
Endlose Sandstrände wie die Playa de Regla laden zu langen Spaziergängen ein und sind sogar jetzt im April schon gut besucht.



Der imposante Faro de Chipiona – einer der höchsten Leuchttürme Spaniens wacht über die Küste.



Typisch für Chipiona sind auch die kleinen Bodegas und Bars, in denen der lokale Moscatel-Wein ausgeschenkt wird, den wir heute allerdings nicht probiert haben.


Ein besonderes Highlight ist das Santuario de Nuestra Señora de Regla, das direkt am Meer liegt.


Chipiona ist kein Ort für große Attraktionen oder lautes Nachtleben – sondern für alle, die das echte Andalusien suchen: ehrlich, ruhig und mit einer frischen Meeresbrise im Gesicht.





