Reise Guckloch

Tag 40 – Der Sitz der Hochmeister

Wir setzen schon zum Bogen um die russische Enklave Kaliningrad Richtung Südosten an (unser Russland-Visum gilt erst ab 1.7.).

Ziel ist der größte Backsteinbau Europas: die Marienburg des Deutschen Ordens.

Die Marienburg ist eine im 13. Jahrhundert erbaute mittelalterliche Ordensburg des Deutschen Ordens am Fluss Nogat, einem Mündungsarm der Weichsel. Heutzutage ist sie in der polnischen Stadt Malbork (deutsch Marienburg) gelegen.

Von 1309 bis 1454 war die Burg Sitz der Hochmeister des Ordens im Deutschordensstaat. Danach gehörte sie mit kurzen Unterbrechungen von 1457 bis 1772 zu Polnisch-Preußen, einer Provinz des polnischen Königreiches, und diente als Residenzort polnischer Könige. Nach der Teilung Polens kam die Burg 1772 zum Königreich Preußen und nach dem Zweiten Weltkrieg zu Polen.

Quelle: Wikipedia

Unser Platz war fussläufig nur einen kleinen Spaziergang am Fluss Nogat entlang von der riesigen Burganlage entfernt.

Aber als wir angekommen sind, hat es geschüttet und wir haben schon befürchtet, dass wir die Besichtigung auf den nächsten Tag verschieben müssen.

Einen Kaffee später war uns das Glück hold und wir konnten die Burg in Angriff nehmen.

Beim Eintrittspreis hat sich endlich unser Rentnerstatus positiv bemerkbar gemacht.

Ausgiebig sind wir um die riesige Anlage gelaufen, haben alle Räume besichtigt und, dass die Burg 1945 eine Ruine war, kann man sich heute kaum noch vorstellen.

Für uns war das ein tolles Erlebnis.

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