„Taxi“ in Sankt Petersburg

Unser Übernachtungsplatz lag ziemlich außerhalb von Sankt-Petersburgs Zentrum.

Die Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln wollten wir uns dieses Mal ersparen, weil wir befürchteten, dass wir weder die Durchsagen (falls vorhanden) verstehen, noch die Bezeichnung der Haltestellen lesen hätten können.

Deshalb haben wir uns eine Taxifahrt gegönnt.

Für die ersten Fahrten haben wir uns reguläre Taxen geordert bzw. auf dem Taxistand angesprochen und unserem Gefühl nach, den üblichen Touristenzuschlag bezahlt.

Wir haben dann am zweiten Tag (auch um unsere Reisekasse zu schonen) einen Versuch gewagt und ein Fahrzeug über die App Yandex geordert.

Dieser Service sollte so ähnlich wie Uber funktionieren und nachdem die Registrierung erfolgt und die Bezahlfunktion eingerichtet war (in unserem Fall  Pay) konnte es losgehen.

Unser Standort wurde ermittelt und nachdem wir als Ziel die Isaak-Kathedrale eingegeben hatten wurden uns die Preise für günstige bis immer komfortablere Fahrzeuge angezeigt.

Wir haben die günstigste Kategorie für 220 Rubel (etwa 3.10€) ausgewählt und es wurde uns angezeigt, wie lange es dauert bis das Fahrzeug da ist.

Nach der Bestätigung, die den Bezahlvorgang auslöst, erhielten wir die Information über Fahrzeugmarke, Farbe und Kennzeichen.

Ab diesem Moment bekamen wir bei Bedarf angezeigt, wo sich das Fahrzeug befindet und wie lange es noch bis zum Eintreffen dauert.

So war es leicht, den Abholer zu identifizieren.

Unsere beiden Fahrgelegenheiten waren ordentlich und sauber. Die Fahrer pflegten den russischen Fahrstil, an den wir uns schon gewöhnt hatten.

Der Fahrpreis war bezahlt, über ein kleines Trinkgeld freute sich der Fahrer.

Wir waren zufrieden, mehr als 80% gegenüber dem Touripreis gespart zu haben, nicht über den Fahrpreis streiten zu müssen und das alles ohne Russisch zu sprechen, denn die App lässt sich in Englisch bedienen.

Wir sind begeistert und werden das im Auge behalten.

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