Tag 111: in der heiligen Stadt

Ungefähr um halb Neun hupt der Bäcker unüberhörbar auf dem Campingplatz, der Honorarkonsul wirft sich notdürftig etwas über und besorgt ein Baguette oder ein rundes, flaches Brot. Beides ist frisch und schmeckt hervorragend.

Auf dem heutigen Programm stand eine Rollertour nach Moulay Idris.

Die heilige Stadt, die etwa 10 Kilometer von unserem Campingplatz entfernt ist, beherbergt das Grab des Staatsgründers Idris I.

Die Stadt durfte bis ins 20. Jahrhundert von Ausländern nicht betreten werden.

Heute war Markttag und wir haben uns zunächst mutig mit dem Roller und zusammen mit schwerbeladenen Eseln durch die Stände gekämpft.

Nachdem wir einen bewachten Parkplatz für Herrn Schiller gefunden hatten, konnte die Inspektion des Warenangebotes beginnen. Ergebnis: es gibt alles!

Auf dem großen Platz, der von kleinen Geschäften und Lokalen umgeben ist, haben wir uns dann niedergelassen und das bunte Treiben bei einem Thé beobachtet.

Direkt hinter uns war der Eingang zur Grabmoschee, die von Nichtmuslimen nicht betreten werden darf.

Wir haben uns dann durch das Gewirr des Berberviertel zu einem Aussichtspunkt führen lassen. Von dort hatten wir einen schönen Blick von oben auf die grünen Dächer der imposanten Moschee.

Nach den 200 Stufen hatten wir uns ein Couscous reichlich verdient, bevor wir den Heimweg angetreten haben.

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