Tag 49: an die Wade

Da wir gestern ausgiebig Kräfte gesammelt haben, konnten wir heute einen Fahrtag einlegen.

Wir haben uns schweren Herzens von den Stellplatz-Eseln verabschiedet und auf den Weg gemacht, quer über den italienischen Stiefel in Richtung Adria zu fahren.

Praktisch vom Schienbein zur Wade.

Warum?

Weil wir da noch nicht waren!

Der Klang der Badeorte, wie Rimini an denen unsere Schulkameraden mit ihren Eltern in den 60ern Urlaub gemacht haben, hatten wir noch in den Ohren.

Wir haben uns hierzu keinerlei Illusionen gemacht, aber manchmal muss man einfach verrückte Dinge tun.

Für den ersten Stellplatz, den wir in Igea Marina angefahren haben, war Herr Geheimrat zu groß und wir mussten nach einem viel beachteten Wendemanöver wieder die schmale Zufahrt zurück.

Mehrere viel parlierende Italiener mit kleinen Badehosen wollten bei der Einweisung helfen.

Aber da kennen wir kein Pardon: einer von uns fährt, einer von uns weist ein. Fremde Hilfe lehnen wir, wegen schlechter Erfahrungen sehr freundlich ab.

Wir haben dann ein paar hundert Meter weiter einen Campingplatz angefahren.

Ja, richtig gelesen: wir sind auf einem Campingplatz (oder so etwas ähnlichem, wir kennen uns da nicht so aus).

Wir hatten uns nun mal in den Kopf gesetzt, das Treiben an der Adria zu erleben und da sind wir uns für nichts zu schade (grins).

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