Tag 55: Wozu sind Pläne da?

Richtig: damit man sie ändert!

Der Reiserat hat am Morgen eine oder zwei Inseln ins Auge gefasst, die wir nach dem obligatorischen Besuch des Markusplatzes anschippern wollten.

Als wir dieses Mal gleich nach der Ankunft der Straßenbahn in Venedig ein Boot der Linie 1 geentert haben, hatten wir Glück zwei tolle Plätze am Bug zu bekommen.

So haben wir entschieden den ganzen Kanal zu fahren, in Lido umzudrehen und kurz vor dem Markusplatz auszusteigen.

Durch diese Gegend (nördlich des Markusplatzes) sind wir noch nicht gelaufen und plötzlich standen wir auf dem umwerfenden, riesigen Markusplatz.

Wir haben dann jede Ecken erlaufen und dabei einen Riesenspass.

Der Cappuccino und der Aperol Spritz in einem der Cafés mit klassischer Musikbegleitung führt zwar dazu, dass wir uns ab Montag einen Aushilfsjob suchen müssen, aber man gönnt sich ja sonst nichts.

Wer den Preis errät, ist Sieger!

Die Zeit ist wie im Flug vergangen und so haben wir dann die Inselbesuche vom Tagesplan gestrichen und auf eine spätere Reise verschoben. Das ist uns nicht schwer gefallen, da wir einen Teil schon kennen.

Wir sind dann lieber weitergebummelt , hatten ein gutes Pastagericht und eine Pizza, wie man sie eigentlich nur in Italien bekommt.

So sind wir das ganze Stück zurück zum Bahnhof gelaufen.

Die Füße waren platt, der Bauch voll und die Köpfe voller Eindrücke dieser tollen Stadt.

Ein Kommentar

  1. Cappuccino und Spritz am Markusplatz?

    Es wird Zeit, das Rätsel aufzulösen: selbstverständlich haben wir unsere Getränke nicht in einem Café am Markusplatz eingenommen. Das ist ein familieninterner running Gag. Eine geliebte Dame ist mit ihrem Lebensgefährten in die Venedigfalle getappt. Ihre Ausrede für die horrende Rechnung: „Die Musik war aber schön und life“.

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