Tag 12: Marien und Flamingos

Da wir gestern Abend befürchten mussten, dass der Wind uns von den Füßen weht, haben wir heute morgen einen Spaziergang zum nahegelegenen Strand gemacht.

Das Wasser war trotz des Wellengangs glasklar, aber meilenweit von meiner Badetemperatur entfernt.

Das Tagesziel war heute der kleine Ort Saintes-Maries-de-la-mer. Hier waren wir schon mehrfach mit und ohne Herrn Geheimrat, aber es zieht uns immer wieder an diesen Ort.

Saintes-Maries-de-la-Mer ist eine Gemeinde mit 2330 Einwohnern liegt im Regionalen Naturpark Camargue. Dieser Ort in der Landschaft Camargue ist ein alter Wallfahrtsort.

Bis heute finden jährlich zwei Wallfahrten statt: die Wallfahrt nach Saintes-Maries-de-la-Mer am 24. und 25. Mai – diese auch zu Ehren der schwarzen Sara als Schutzheilige der Gitans (das sind hauptsächlich spanischstämmige Roma) – sowie Ende Oktober jedes Jahres erneut zu Ehren der Marien Kleophae und Salome.

Die Fahrt führte von Martigues durch das flache Rhônedelta, vorbei an riesigen Ölraffinarien vor denen zahlreiche Tanker auf Reede lagen und wir waren froh, als wir die Camargue erreichten. Wir konnten sogar ein paar der berühmten weißen Pferde und wenige schwarze Stiere neben der Straße entdecken.

Von den sonst so zahlreichen Flamingos haben wir nur wenige gesehen.

Wir haben uns dann nach der Ankunft den obligatorischen Bummel durch die Gassen gemacht, ein Päckchen Fleur du Sel gekauft und sind der Kirche auf’s Dach gestiegen um die herrliche Aussicht zu genießen.

Noch ein kleines Gläschen Vin Blanc und dann zurück zum Mobil.

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