Reiseerinnerung: 2010 – USA

Im Jahr 2010 durften wir einen zwei sehr unterschiedliche Inseln und einen Kontinent bereisen. Irland und unser 2.Besuch in Bali, das wir bereits 2007 kennenlernen durften.

Im Oktober stand dann eine ganz besondere Reise in die USA auf dem Plan.

USA (Oktober)

Die Planung dieser Reise hat für mich eine größere Herausforderung dargestellt. Zunächst waren da die Teilnehmer: außer Marion und mir sollten noch meine Schwiegermutter Helga und der älteste Sohn Max teilnehmen. Das hieß immer ein Doppelzimmer und zwei Einzelzimmer buchen. Die Mietfahrzeuge mussten auch etwas größer für vier Erwachsene und Gepäck sein, also in der Regel ein Van.

Der zweite Aspekt waren die Reiseziele: über drei Orte (Denver (Colorado), Georgetown (Texas) und New Haven (Connecticut)) waren unsere jüdischen Freunde verteilt, die wir unbedingt besuchen wollten. Darüber hinaus gab es ein paar Ziele, die wir Helga und Max unbedingt zeigen wollen. Das war unter anderem San Francisco und Las Vegas mit dem Grand Canyon.

Alles in allem hat das viele Stunden Recherche und Arbeit bedeutet, bis alle Flugtickets, Mietwagen und Hotelzimmer gebucht waren. Schließlich sollte alles reibungslos klappen und den Teilnehmern auch noch Spaß machen.

Unser erstes Ziel war bei Joel und der Namensgeberin von Marion in Denver (Colorado).

Wir haben bei herrlichem Wetter einen Ausflug in die naheliegenden Rocky Mountains unternommen.

Von den Rockys ging es nach Texas. An der Southwestern University in Georgetown (Texas) unterrichtet der Sohn von Marion Selbin. Eric und Helen sind trotz der großen Entfernung gute Freunde geworden und der Gegenbesuch war uns Vieren wichtig.

In Texas muss man natürlich in ein typisches BBQ Lokal.

In Texas sind wir geblieben und haben uns mit Brigitte und Tomas in San Antonio getroffen. Den Ort habe ich von einem Geschäftsaufenthalt gekannt und war mir sicher, dass er allen Mitreisenden gefallen würde.

Brigitte und Tomas haben uns in ein Lokal einer Restaurantkette eingeladen, deren Steakhäuser uns in der Folge bei unseren Amerikareisen immer wieder als Ziel gedient haben: Fogo de Chao

Jetzt war zunächst einmal Schluss mit den Treffen mit Freunden und wir sind nach „Sin City“, der Stadt der Sünde geflogen.

Las Vegas hat für uns eine besondere Bedeutung: haben wir doch in der Spielerstadt geheiratet. Nicht in einer der berühmten Wedding Chapels mit Elvis Double, sondern brav auf dem Standesamt. Aber auch diese Geschichte wäre abendfüllend.

Helga und Max staunten genauso wie wir bei unserem ersten Besuch im nachgebauten Venedig.

Wir haben dann mit den beiden unseren Hochzeitsausflug zum Grand Canyon wiederholt. Dieses mal allerdings nicht mit dem Propellerflugzeug, sondern mit dem Auto. Da war auch der imposante Hooverdam besser zu besichtigen.

Schlag auf Schlag ging es zu einer weiteren unserer Lieblingsstädte: nach San Francisco.

Beim Bootsausflug in der Bay hat sich die Golden Gate Bridge zwar noch im Nebel versteckt, aber die Gefängnisinsel Alcatraz war zu erkennen.

Die Seehundkolonie an Fisherman’s Warf war auch noch gut besucht und wir hatten das Glück ein besonderes Spektakel beobachten zu können. Die Flugstaffel probte wohl für Thanksgivings

Natürlich muss man die Brücke überqueren und auf der anderen Seite gibt es in Sausolito supergute Hamburger für die sich das Schlangestehen lohnt.

Cablecar ist natürlich in San Francisco ein Muss.

Jetzt ging es mit dem Flieger quer durch den Kontinent an die Ostküste in die Hauptstadt.

In Washington hatten wir leider nicht so viel Zeit, wie notwendig wäre, aber einige Highlights konnten wir besichtigen und ein typisches Frühstück in einem Diners war auch drin.

Mit dem Auto sind wir dann nach New York gefahren, das einerseits später unser Abflugpunkt nach Deutschland sein sollte, andererseits auf der Strecke zu unserem letzten Besuch bei Freunden lag.

Jetzt ging die Fahrt weiter nach Norden Richtung Neuengland, wo wir schon einen kleinen Eindruck des Indian Summer bekamen.

In New Haven (Connecticut) hatte Jeff (ein weiterer Freund und Sohn von Marion Selbin) eine Gastprofessur an der Yale University und seine Familie und ihn zu treffen war der Grund für unseren Ausflug.

Mit der Rückfahrt nach New York und dem Flug nach Deutschland ging eine tolle Reise mit interessanten Erlebnissen und schönen Begegnungen mit Freunden zu Ende.

Zuhause angekommen, war Hannibal froh, dass er sich auf dem Reiseleiter putzen konnte.

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