Tag 33: Fähre statt Cognac

Die gestrige Aussage, dass wir in Richtung Cognac fahren war grundsätzlich richtig.

Geplant war eine Übernachtung und eine Führung (mit Degustation?) durch eine der bekannten Produktionsstätten des edlen Getränks (Martell, Rémy Martin, Hennessy, Otard, Courvoisier oder Camus).

Zwei Dinge haben dann den kurzfristig einberufenen Reiserat zu einer spontanen Planänderung veranlasst (da sind wir schnell):

die Stadt hat uns schon vom Ortseingang beginnend nicht besonders angesprochen. Verwahrloste Gebäude, wie wir sie in den letzten Wochen so nicht angetroffen haben, machten keine besondere Lust auf eine Erkundungstour.

Wir hätten uns natürlich vorher schlau machen können, dass es Sonntags (und zum Teil auch Montags) keine Führungen gibt. Aber damit haben wir in der Haupturlaubszeit bei diesen weltbekannte Marken nicht gerechnet. Selbst Schuld!

Gerettet hat uns der Sonntags geöffnete Verkauf von Martell, dem ältesten der Häuser und wir haben uns mit dem Kauf von zwei „Fläschchen“ getröstet.

Weiter ging es dann wieder Richtung Atlantik an die Gironde Mündung.

Dort konnten wir von Royan aus mit der Fähre zügig in 20 Minuten auf die Halbinsel übersetzen.

Ein bisschen Nostalgie spielt bei unserer Stellplatzauswahl eine Rolle, denn vor circa 40 Jahren hat der Honorarkonsul mit einer größeren Clique einige Sommerurlaube in Montalivet verbracht.

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