Tag 41: wieder an der Dordogne

Die Gegend, die wir heute durchfahren haben ist einfach herrlich.

Wir haben den Lauf der Vézère (zunächst?) verlassen und uns wieder in das liebliche Tal der Dordogne bewegt.

Für uns ist diese Gegend bisher, aus vielerlei Gründen, die noch zu beschreiben sein werden die Entdeckung unserer diesjährigen Sommertour.

Unser Stellplatz, der trotz des französischen Ferienendes ausgebucht ist (Belgier, Holländer, Deutsche sind wohl jetzt in der „Überzahl“) liegt nur wenige Kilometer von einem der schönsten Dörfer des Perigords entfernt.

La Roque-Gageac liegt unmittelbar am Ufer der Dordogne. Das Dorf ist berühmt für seine reizvolle Lage am Fuß einer hoch aufragenden, nach Süden ausgerichteten Felsklippe in einer Schleife der Dordogne.

Es ist einer der schönsten Abschnitte des Dordogne-Tals und hat ein nahezu mediterranes Klima und eine fast tropische Vegetation.

Zwischen Dordogne und der senkrecht aufsteigenden Felsklippe „eingezwängt“ reihen sich die jüngeren Häuser des Ortes an der schmalen Uferstraße auf.

Die übrigen meist älteren Häuser staffeln sich auf schmalen Terrassen, in zwei bis vier Stufen hinter- und übereinander. Die obersten Häuser stoßen teilweise gegen den Fels. Die zwischen ihnen verbindenden Gässchen und Treppen schließen Fahrzeuge aus.

Die Überreste des vom 12. bis 18. Jahrhunderts bestehenden Fort troglodytique kann man heute wieder besichtigen, aber erst nach Überwindung von immerhin 140 Treppenstufen, die außen vor der senkrechten Felswand angebracht sind.

Nachdem wir die Treppenstufen erklimmt und auch den steilen Abstieg heil überstanden, uns mit einem Panaché gestärkt hatten und wieder auf dem Stellplatz angekommen sind haben wir noch Ausschau nach den Frühstückeseilieferanten gehalten, die ihr Refugium direkt hinter Herrn Geheimrat haben.

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