Tag 117: Fische und Quallen

Wir hatten schon lange nicht mehr so dicht am Meer übernachtet. So war das Geräusch, wenn die Wellen auf die Felsen aufschlagen und das Gebell der Seelöwen etwas ungewohnt.

Wir haben trotzdem gut (und lange) geschlafen und die Tagesetappe nach Monterey war mit 70km auch kurz.

Dort wurde uns von mehreren Freunden ein Besuch des Aquariums empfohlen.

Das war wirklich etwas Besonderes und der Eintrittspreis von 40$ (für Senioren, haha) war jeden Cent wert.

Ein fantastisch aufbereitetes Aquarium, das vor allem durch seine Tiefsee-Lebewesen beeindruckt. Noch nie haben wir Quallen mit farbigen Lichtspielen gesehen.

Natürlich durften auch Fische, Seeotter, Pinguine und Puffins nicht fehlen.

Die kindgerechten Lehrabteilungen waren durchaus auch für Erwachsene interessant.

Auf dem Rückweg sind wir noch durch die ehemalige Fischkonserven Farbrikstrasse gelaufen, in der heute zumeist Lokale und Souvenirläden dominieren.Monterey hat aber mehr zu bieten: Robert Louis Stevenson, Autor der bekannten Werke “Die Schatzinsel” und “Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde”, hielt sich 1879 in Monterey auf.

Monterey dient als Handlungsort einiger Romane von John Steinbeck, darunter “Tortilla Flat” (1935) und “Die Straße der Ölsardinen” (Cannery Row, 1945).

Für mich hat der Name der Stadt einen besonderen Klang, denn 1967 beim “Monterey International Pop Festival”‘sind eine Menge meiner Idole aufgetreten. Nur ein kleiner Auszug: Jimi Hendrix, Otis Redding, The Who, Steve Miller Band, Canned Heat, Eric Burdon & The Animals, Jefferson Airplane und The Byrds.

Also ein “geschichtsträchtiger Boden”, auf dem wir heute übernachten.


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