Tag 122: Santa Barbara

Nach zwei Tagen am Cachuma Lake ging es heute eine kurze Tagesetappe (40km) aus den Bergen abwärts an den Pazifik.

Santa Barbara ist selbst für kalifornische Verhältnisse ein teures Pflaster und Wohnmobile scheint man hier gar nicht zu mögen. Für unsere Nachmittagserkundung konnten wir noch einigermaßen gut ein Platz finden.

Den riesigen Feuerwehrwagen kann man nur schlecht erkennenSonntags ist “Künstlermarkt

Die Pelikane haben den Fahnenmast besetzt (aber nicht nur diesen).

Santa Barbara hat aber auch eine Flugzeugbau Historie

Die Innenstadt wurde nach einem Erdbeben 1925 im Originalstil wieder hergestellt

Die Strände sind auch Sonntags fast menschenleer

Die Eagles mögen mir verzeihen, aber bei dem Hotelnamen musste ich etwas nachhelfen

Der Skipper blickt in die Ferne und steuert das Schiff mit ruhiger Hand gen Süden

Für die Nacht gibt es nur Verbotsschilder, die das Parken von Mitternacht bis 4 bzw. 6 Uhr verbieten. So mussten wir auf einen relativ teuren Public Parking (Long Vehicel) ausweichen.

Aber Santa Barbara muss sein. Erstens heißt meine “kleine Schwester” Barbara und zweitens ist die Heilige Barbara die Schutzpatronin meiner Waffengattung.

Die heilige Barbara wird als Schutzpatronin der Artillerie verehrt und mit einer Kanone dargestellt, in der Hoffnung, die Artillerie möge ihre Ziele in derselben Weise treffen, wie der Blitz den Dioscuros traf oder wegen der Verbindung mit dem plötzlichen Tod. Diese Verehrung kann zudem möglicherweise auf eine Legende aus der Zeit der Maurenkriege in Spanien zurückgeführt werden. Danach konnten die Geschosse der christlichen Belagerer einer heidnischen Stadt an den Gestaden Afrikas deren Mauern nicht durchdringen. Erst die Anrufung der Heiligen durch die Belagerer erreichte, dass das Feuer der zur Verstärkung herbeigeholten Geschütze gleich nach den ersten Schüssen die Mauern zum Einsturz brachte. Die Heiden mussten sich ergeben, viele davon nahmen wegen des Wunders den christlichen Glauben an. Weiter berichtet die Legende, dass die frommen Artilleristen aus Dankbarkeit vor der Heimfahrt in den Pulverkammern ihrer Schiffe das Bildnis der heiligen Barbara anbrachten.


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