Tag 256: Rodeo

Unser Tagesziel Fort Worth war für amerikanische Verhältnisse nur ein Katzensprung (34 Kilometer) von unserem Übernachtungsplatz entfernt.

Obwohl wir noch ein paar Dinge erledigt haben, waren wir frühzeitig in den Fort Worth Stockyards und haben einen guten Stellplatz beim weltgrößten Honky Tonk bekommen.

Mit vielen anderen Besuchern wollten wir den Viehtrieb der Longhorns durch die Straßen anschauen.

Zu unserem Erstaunen wurde das zweimal täglich stattfindende Event “wegen der Wetterlage” abgesagt.

Heute bestehen die Stockyards hauptsächlich aus Unterhaltungs- und Einkaufsmöglichkeiten, die das “Cowtown” -Image von Fort Worth nutzen. Die Stadt Fort Worth wird oft als “Wo der Westen beginnt” bezeichnet.

So haben wir uns zu einem Bummel durch die interessanten Geschäfte entschlossen und dabei relativ deutlich verstanden, warum der sogenannte Cattle Drive abgesagt wurde.Der angekündigte Tornado war ein heftiges Gewitter mit leichtem Hagel und starkem Regen, das wir sicher in einem angenehmen Lokal überstanden haben.

Pünktlich kurz nach 17:00 war der Spuk vorbei und wir sind unbeschädigt in Richtung Cowtown Coliseum aufgebrochen. Dort haben nämlich um 18:00 die Tore zu unserem Rodeo geöffnet.

Nachdem wir uns mit Brezeln (!), Popcorn und Bier versorgt hatten, haben wir unsere Plätze eingenommen.

Pünktlich um 19:30 startete die “Sportveranstaltung” der PBR (Professional Bull Rider) mit einer Rauch- und Lasershow, einem Gebet und einer eindrucksvoll gesungenen Nationalhymne.

Danach folgte der Wettbewerb, der atemberaubende Momente hatte.

In den Pausen gab es viel Unterhaltung, die Show war perfekt und die Stimmung bombastisch.

Unsere Fotos sind nicht ganz so gut geworden, aber demnächst werde ich unser Videos zusammenschneiden, die einen guten Eindruck dieser Veranstaltung vermitteln.

Nach zwei Stunden sind wir dann zufrieden zu Herrn Geheimrat zurückgelaufen, der den Sturm ebenfalls unbeschadet überstanden hat und haben den erlebnisreichen Abend bei einem Glas Rotwein ausklingen lassen.


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