Tag 92 – raus aus Russland

Immernoch beeindruckt von der Schönheit der Stadt, haben wir heute Sankt Petersburg über die atemberaubende Brückenkonstruktion des „Highways“ verlassen.

Die Fahrt war die 5€ Maut allemal wert, zumal wir uns den Innenstadtverkehr ersparen konnten.

Die Strecke sollte über die Grenze bei Narva wieder Richtung Tallinn führen, wobei wir eine Zwischenübernachtung eingeplant hatten. Wir wussten ja nicht, wieviel Zeit uns das Ausreiseprozedere kosten würde.

Den Dieseltank haben wir vor der Grenze zum Preis von 45,7 Rubel (etwa 64 Cent) pro Liter noch gefüllt.

An der Grenze haben wir dann etwa eine Stunde geduldig in der Warteschlange gestanden, bis wir zum russischen Zoll fahren durften.

Die Papiere hatten wir bereitgehalten und Zollpflichtiges

hatten wir in Russland nicht gekauft.

Da uns, wie bei der Einreise der Ablauf nicht ganz klar war, standen wir wohl etwas hilflos vor den russischen Hinweistafeln.

Ein sehr freundlicher Este, der vor uns in der Warteschlange stand, hat uns in bestem Englisch über die Reihenfolge: 1.Fahrer mit Papieren, 2. Passkontrolle alle Insassen, 3. Fahrzeugkontrolle aufgeklärt. Das war wirklich super!

Und erneut haben wir die Erfahrung gemacht, dass die russischen Beamtinnen korrekt, keineswegs unfreundlich, aber ordnungsgemäß ihren Job machen.

Das Interieur von Herrn Geheimrat hat der Zöllnerin sogar ein „very nice“ und ein kleines Lächeln abgerungen.

Die Einreiseabfertigung für Estland lief, wie bei der Ausreise zügig, korrekt und sorgfältig ab. So konnten wir in Narva noch ein paar Vorräte auffüllen, bevor es auf der gut ausgebauten E20 bis zu unserem Übernachtungsplatz in Rakvere ging.

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