Tag 94 – Skipper‘s Pipes und das 11.Land


Den Wecker hätten wir heute gar nicht gebraucht, denn wir waren etwas aufgeregt und sind auch so rechtzeitig aufgewacht.

Nach dem Frühstück sind wir durch den Nieselregen die wenigen hundert Meter von unserem Übernachtungsplatz zum Einchecken der Viking Lines gefahren. Dort wurde schon bei der Anfahrt unser Kennzeichen erfasst und wir wurden zu einem bestimmten Schalter geleitet.

Da wir vorgebucht hatten, mussten wir nur noch unsere Ausweise vorzeigen und schon ging es auf eine angezeigte Wartespur.

Relativ zügig wurden wir fast ebenerdig im Cargodeck zwischen den LKW untergebracht. So angenehm, wie Auffahrt auf die Fähre fast ohne steile Rampe war, so wenig angenehm sollte sich das bei der Ausfahrt erweisen.

Die Fähre war sehr komfortabel und nicht ausgebucht. Das Musikprogramm (AC/DC, Queen, Norah Jones, Rolling Stones,…) war nach unserem Geschmack. Es gab freies WLAN und im Duty Freeshop Lakritz Skipper’s Pipes.

So vergingen die 2,5 Stunden bis zur Ankunft im 11.Land unserer Reise wie im Flug.

Als die Fähre mit voller Fahrt durch die vorgelagerten Inseln und das Fort von Helsinki fuhr, haben wir uns langsam mit den Truckern auf den Weg ins tiefste Deck gemacht.

Da war kein Durchkommen zu Herrn Geheimrat, der in der äußersten Reihe zwischen engstens stehenden LKW an der Steuerbordseite stand.

Durch drei Reihen LKW hätten wir uns, wenn wir superschlank (15cm) gewesen wären durchschlängeln müssen.

So hieß es warten, bis die 3 Reihen LKW ausgefahren waren um zu Herrn Geheimrat zu spurten.

Danach ging es recht gemütlich durch Helsinki zu einer Verkaufsstelle der Telia Telefongesellschaft, denn eine neue SIM-Karte musste her (15€ Internet unbegrenzt für 7 Tage).

Wir hatten bei der kurzen Fahrt schon einen sehr guten Eindruck von der Stadt gewonnen, wollten uns aber die Besichtigung für morgen aufsparen.

Es sollte zunächst zu einem Platz beim Zoo gehen, wo wir die Nacht verbringen wollten.

Wohl auch, weil in Finnland derzeit Schulferien sind, war dort kein Plätzchen für uns frei. Wir haben uns dann in der Nähe niedergelassen, um es gegen später dort noch einmal zu versuchen.


Video: Auf Wiedersehen Baltikum

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