Tag 113 – 212 Meter unter dem Meer und ein weißer Spionagewal

Am Nordkap mussten wir seit längerem wieder einmal die Heizung einschalten. Für die Zuhausegebliebenen bei den derzeitigen Temperaturen in Deutschland schwer vorstellbar.

Am Morgen war die Sicht noch besser als gestern, aber ein strammer Wind lud nicht gerade zum langen Verweilen im Freien ein.

Irgendwann wurde es auch Zeit, diesen interessanten Ort zu verlassen und es ging, heute ohne Nebel und mit herrlichen Panoramablicken auf demselben Weg zurück.

Der unheimliche Nordkaptunnel, der als Teil der E69 die Insel Magerøya auf der das Nordkap liegt mit dem Festland verbindet musste erneut durchfahren werden. 6,875 Kilometer lang und an der tiefsten Stelle 212 Meter unter dem Meeresspiegel ist diese mautfreie Meisterleistung des Tunnelbaus.

Es geht auf unserer Reise jetzt grob immer nach Süden, aber unser heutiger Abstecher führte auch ein Stück nach Westen.

Hammerfest war das Tagesziel und unser mit norwegischem Preis versehene Stellplatz am Hafen unterhalb der Sankt Michaelskirche hatte für die vielen norwegischen Kronen wenigstens einen ganz tollen Ausblick.

Auf der Fahrt nach Hammerfest „mussten“ wir wegen „Rentierblockaden“ immer wieder kleine Stopps einlegen, was uns aber einen Riesenspass gemacht hat.

Eigentlich wollten wir uns in Hammerfest auch den Belugawal, der seit Ende April im Hafenbecken lebt anschauen. Hvaladimir, bei dem es sich um einen vom russischen Militär ausgebildeten „Spionagewal“ handeln soll hat heute vor einer Woche diesen Platz verlassen, war eine Zeitlang verschwunden und wurde dann in einem nahegelegenen Fjord gesichtet.

So sind sie halt, die Spione!


Dieser spezielle Besucher hatte es auf die Insektenleichen in unserem Kühlergrill abgesehen und hat einen Heidenlärm verursacht.

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