Tag 85: verschont und B2 beantragt

Wir sind von dem Unwetter verschont geblieben, das große Schäden an der Costa Blanca angerichtet hat.

Das bisschen Regen bei uns war dagegen nicht der Rede wert.

Den etwas trüben Tag hat der Honorarkonsul nach der obligatorischen Pamperaktion für eine ungeliebte Aufgabe genutzt, die er schon ein paar Tage vor sich hergeschoben hatte.

Wer einmal die Krönung der Bürokratie erleben möchte, dem sei die Onlinebeantragung eines B2-Visum für die USA empfohlen.

Die deutlichen Hinweise, dass über die halbherzig übersetzte Internetanwendung hinaus keinerlei Unterstützung bei der Beantragung möglich sei waren schon einmal ein guter Einstieg.

Selbstverständlich führen fehlerhafte Eingaben, die selbstverständlich in englischer Sprache unter Vermeidung von Umlauten usw. vorzunehmen sind bei Ablehnung des Antrags nicht zur Erstattung der stolzen Gebühren (304€ für zwei Personen).

Dagegen ist die normale Einreise mit den Flieger oder die Visa für Vietnam, Kambodscha und Russlandein Kinderspiel.

Was tut man nicht alles für ein Abenteuer und nach 5 Stunden, mehreren Tassen Kaffee war es dann auch geschafft: der Interviewtermin in der Botschaft in Frankfurt im Mai steht.

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