Reisepause Tag 15 – Musikprogramm – John Mayall

Die Reisepause ist für mich auch eine Chance, Euch meinen Musikgeschmack zu zeigen und vielleicht auch für Euch eine Gelegenheit etwas Neues kennenzulernen.

Ab jetzt gibt es alle Titel des Reisepausen-Musikprogramms auch als Spotify-Playlist.

Heute ist ein unterschätzter Künstler an der Reihe (nein, ich rede nicht von mir): John Mayall. Seine Stimme ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber wer sich mit seinem über 60 Jahre langen Lebenswerk beschäftigt wird den Vater des britischen Blues lieben.

Fast alles, was in der britischen Musikszene Rang und Namen hat, war mit ihm auf der Bühne oder im Studio.

Eine meiner ersten Schallplatten „The Turning Point“ war ein besonderer Meilenstein im Schaffen von John Mayall: „he decided to have a band that would play „low volume music“ – or music without „heavy lead guitar and drums“. Heute würde man das „unplugged“ nennen.

Von meinem Lieblingsalbum habe ich nicht das bekannte „Room to Move“, sondern das ruhige „So hard to share“ ausgesucht.



John Mayall, (* 29. November 1933 in Macclesfield, Cheshire, England) ist ein britischer Musiker. Er gilt neben Alexis Korner als einer der Väter des britischen Blues. Mayall zählt zu den Pionieren, die diese Musikrichtung von den Wurzeln weg zu experimentellen Formen brachten.

Früh in seiner Karriere traf Mayall auf später bekannte gewordene Musiker. In der 1962 von ihm gegründeten Bluesformation Powerhouse Four, die bald in Blues Syndicate umbenannt wurde, spielte der Bassist John McVie. Nach Auftritten bei Victor Brox wurde Alexis Korner auf Mayall aufmerksam und ermutigte ihn, in London als Musiker zu arbeiten. Mayall stellte seine Band erneut um und präsentierte sie 1963 im Londoner Marquee Club unter dem Namen Bluesbreakers, der lange Bestand haben sollte.

Die Besetzung der Bluesbreakers wandelte sich ständig. Musiker wie Eric Clapton, Peter Green, John McVie und Mick Taylor machten in dieser Band bedeutende Karriereschritte. Schon früh erweiterte Mayall den reinen Blues, so zum Beispiel auf dem Album A Hard Road von 1966, wo neben traditionellen Klängen auch psychedelische Experimente von Peter Green zu hören sind. 1968 entfernte sich Mayalls Stil noch weiter vom klassischen Blues auf dem Album Blues from Laurel Canyon, das jedoch nicht unter dem Namen der Bluesbreakers entstanden war. Als richtungsweisend gilt das mit Jon Mark und Johnny Almond eingespielte Album The Turning Point von 1969, auf dem Mayall (ohne seinen Schlagzeuger Keef Hartley) verzerrte Leadgitarre und Keyboards spielt.

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