Reisepause Tag 27 – Musikprogramm – The Byrds

Diese Woche steht ja unter dem Motto: Flower Power.

Der charakteristische Sound von The Byrds wird von der von der zwölfsaitigen Rickenbacker-360-Gitarre Roger McGuinns und einem dreistimmigen Harmoniegesang geprägt.

Eines Tages machte Jim Dickson den Vorschlag, den Bob-Dylan-Titel Mr. Tambourine Man einzuspielen. Die drei Wortführer McGuinn, Clark und Crosby waren entschieden dagegen. Erst als Bob Dylan persönlich im Studio auftauchte und sein Interesse an der neuen Band bekundete, änderten die Musiker ihre Meinung.



Als Bandname, wählte man zunächst Birds (englisch Vögel oder auch junge Mädchen) aus. Um Zweideutigkeiten zu vermeiden, ersetzte man das „i“ durch ein „y“ (in Anlehnung an das y in Bob Dylan).

Am 21. Juni 1965 wurden das Debütalbum Mr. Tambourine Man und die nächste Single, die Dylan-Komposition All I Really Want to Do, veröffentlicht.

In der Band gab es häufig Streitereien, die zum Teil in Handgreiflichkeiten ausarteten. Auslöser war gewöhnlich der egozentrische David Crosby, der sich gegenüber den musikalischen Anführern Roger McGuinn und Gene Clark zurückgesetzt fühlte.

(Wem der Name David Crosby bekannt vorkommt: ja, dass ist der von Crosby, Stills, Nash and Young.)


Alle Titel des Reisepausen-Musikprogramms gibt es auch als Spotify-Playlist.

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