Tag 2: kein Baguette

Eine kleine Enttäuschung zu Beginn der Reise kann uns den Spaß nicht verderben.

In Saint-Hippolyte gibt es eine sehr gute Bäckerei, bei der wir immer gerne unser Frühstück Baguette holen.

Nach einer ruhigen Nacht hat sich der Honorarkonsul gut gelaunt bei herrlichem Sonnenschein auf den kurzen Weg dorthin gemacht.

Die Auswahl war um 11:00 schon etwas „ausgedünnt“: lediglich 3 knusprige Brote und jede Menge hausgemachte Eclairs waren ausgelegt.

Die in perfektem Französisch vorgebrachte Bestellung wurde kurz und knapp abschlägig beschieden: die 3 Brote seien reserviert und in einer Stunde wird wieder gebacken.

Der Untergang Frankreichs schreitet in Riesenschritten voran!

Gut, dass wir noch ein „Notbrot“ unseres fleißigen, badischen Bäcker bevorratet hatten. Damit war das erste Frühstück dieser Tour gerettet.

Nach diesem haben wir uns Richtung Süden aufgemacht und sind kurz vor Basel nach Südwesten abgebogen.

Links und rechts der Straße wurde fleissig mit Mähdreschern gearbeitet um den Weizen für die Baguettes zu ernten, auf die wir heute morgen verzichten mussten.

Die Fahrt auf der uns bekannten Strecke nach Dole war kurzweilig und am Nachmittag sind wir gut gelaunt in dem kleinen Städtchen Seurre an der Saône angekommen.

Seurre ist eine französische Kleinstadt mit 2326 Einwohnern im Département Côte-d’Or in der Region Bourgogne-Franche-Comté und war bis 2015 Hauptort (chef-lieu) des gleichnamigen Kantons Seurre im Arrondissement Beaune.In idyllischer Lage an der Saône gelegen, hat sie einen kleinen Yachthafen. Trotz einer bewegten Geschichte, in deren Verlauf Teile der Stadt zerstört wurden, stehen in der Altstadt noch mehrere sehenswerte Gebäude, unter anderem ein altes Hospiz (Hôtel-Dieu). In einem anderen dieser älteren Häuser befindet sich ein Heimatmuseum und ein Tourismusbüro. Die Kirche St. Martin ist sowohl durch ihre Architektur als auch durch ihre Julien-Tribuot-Orgel von 1699 und ihr Glockenspiel mit 47 Glocken bemerkenswert.

Der dortige Stellplatz am kleinen Flusshafen ist wirklich toll. Riesige Abstände zwischen den Stellflächen und ein alter, schattenspendender Baumbestand machen den Aufenthalt sehr angenehm.

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