Tag 22: kann man einer rostigen Tanksäule vertrauen?

Obwohl es uns auf dem Platz in Plouarzel sehr gut gefallen hat, sind wir heute weitergezogen.

Der Camping Car Park in der Nähe unseres Zielorts Roscoff scheint beliebt zu sein, denn gestern Abend wurde er als voll belegt angezeigt. Deshalb haben wir noch vor dem Frühstück die Tagesbuchung durchgeführt. Wie sich später zeigen sollte, war das eine gute Entscheidung.

Wir sind dann auf jeden Fall über kleine Landstraßen Richtung Nordosten gefahren und haben in Ploudalmezeau einen kurzen Tank- und Einkaufsstopp gemacht.

Die Tanksäule war museumsreif und prompt hat auch erst meine dritte Kreditkarte funktioniert.

Hoffen wir mal, dass der Diesel nicht ganz so alt ist.

Der Rest der Etappe hat uns durch große Gemüseanbau Flächen geführt, auf denen fleißig gearbeitet wurde. Die Herausforderung bestand darin, den ausladenden Landmaschinen auf den schmalen Straßen auszuweichen.

Damit aber nicht genug: vor dem Stellplatz stauten sich die meist französischen Wohnmobile!

Bis alle verstanden hatten, dass „complet“ auch wirklich „complet“ heißt, d.h. nur noch eingebuchtet Fahrzeuge einfahren können, diese Lage ausgiebig mit ihren Nachbarn diskutiert, auf dem schmalen Weg zurückgestoßen und gewendet hatten dauerte schon eine Weile. Aber wir haben ja Zeit.

Endlich standen wir an der Schranke und konnten auf einen der wenigen freien Plätze fahren.

Der Platz, der direkt hinter der Düne liegt, ist natürlich begehrt und für uns haben sich die 29€ Jahresgebühr mit der Möglichkeit der Abfrage der Belegung und der Buchungsmöglichkeit gelohnt. Damit lässt sich in Frankreich stressfrei reisen.

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