Tag 35: Gran Cru

Die Fahrt durch das Medoc, an den berühmten Weingütern vorbei ist immer wieder toll und dieses Mal sind wir auch gut um Bordeaux herumgekommen.

Der angestrebte Platz in Saint-Emilion, den wir von vorherigen Besuchern kannten, war rappelvoll.

Wie so oft wird aus Situationen, die zunächst eine Enttäuschung darstellen etwas Gutes.

Die Stellplätze in der Umgebung sind zwar nicht üppig vertreten, aber das kleine Weingut „Château de Rol“, das immerhin 150.000 Flaschen pro Jahr abfüllt bietet kostenlose Stellplätze an.

„Château“ ist in dieser Gegend ein häufig verwendetes Wort und hat mit unseren Vorstellungen eines „Schlosses“ nicht immer viel gemein, aber wir haben einen schönen Platz zwischen den Reben und nach Saint-Emilion sind es nur 2 Kilometer.

Aber zunächst war eine kleine Degustation angesagt, die in einer deutlichen Ergänzung unseres Weinvorrats mündete.

Da der Honorarkonsul sich nicht an der Weinprobe beteiligt, sondern sich blind auf den Gaumen der Köchin verlassen hat, konnte ein kleiner Rollerausflug in das schöne Weindorf stattfinden.

Es sieht so aus, als wäre Saint-Emilion eine Anreihung von Verkaufs- und Probierläden der 1.000 Weingüter der Umgebung.

Aber der Ort hat wesentlich mehr zu bieten und strahlt einen Charme aus, der uns immer wieder gerne wiederkommen lässt.

Morgen geht unser Abstecher, der uns vom Meer wegführt weiter auf den Spuren eines unserer Krimihelden.

Aber mehr wir jetzt noch nicht verraten!

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