Tag 43: 2. und 3. Anlauf

Unsere beiden heutigen Rollerausflugsziele hatten wir bereits einmal besucht.

In Domme waren wir gestern, aber hatten keine Lust die größte Höhle des Perigord Noir zu besichtigen.

Deshalb heute der 2.Anlauf in Domme.

Der Eingang zu Höhle befindet sich in der Markthalle mitten im Ort.

Diese Höhlen dienten den Bewohnern von Domme während des Hundertjährigen Kriegs und der Religionskriege als Zufluchtsstätte.

450 m lange Gänge führen durch die im allgemeinen recht kleinen Säle, die zum Teil durch niedrige Passagen miteinander verbunden sind.

Von den Decken einiger Hallen hängen sehr dünne weiße Stalaktiten herab. Die Stalaktiten und Stalagmiten sind stellenweise zu Stalagnaten zusammengewachsen.

Der Salle Rouge enthält einige der sog. Excentriques. Die ockergelbe und weiße Farbe der Sinterbildungen wird durch eine geschickte Beleuchtung zur Geltung gebracht.

In der Höhle durfte nicht fotografiert werden und als höfliche Gäste halten wir uns natürlich an solche Wünsche, auch wenn sie für uns nicht immer nachvollziehbar sind.

So haben wir von dieser wirklich beeindruckenden Höhle fast nur „Kopfbilder“, können aber berichten, dass ein Besuch auf jeden Fall lohnenswert ist.

Nach der unterirdischen Tour haben wir dann den 3. Anlauf nach Sarlat-la-Canéda gemacht. Der erste kurze Besuch war ein reiner Einkaufsstopp bei der Anreise und gestern am Waschtag haben wir von der Stadt auch nichts gesehen.

Deshalb waren wir gespannt, wie uns die Stadt beim 3.Anlauf gefallen würde.

Wir wurden nicht enttäuscht!

Sarlat-la-Canéda liegt in einer von bewaldeten Hügeln umgebenen Senke des Périgord noir. Die Stadt mit ihrem mittelalterlichen Stadtbild, das auf das 13. bis 16. Jahrhundert zurückgeht ist das touristische Zentrum der Region.

Die Köchin hat zwar auf der Suche nach frischen Trüffeln jeden der (gefühlt) hundert Läden abgeklappert, aber außer eingelegter Ware, die wir nicht wollten war die Jagd erfolglos. So muss sie weiterhin mit Trüffel-Käse und -Salami vorlieb nehmen.

Aber uns ist jetzt schon klar, dass wir wiederkommen und Trüffel können ja nicht davonlaufen.

Am Abend hatten wir noch mit der Landung von drei Heißluftballons einen schönen Tagesabschluss.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: