Tag 50: Spanien muss warten

Heute sollte ja unser letzter Tag in Frankreich auf dieser Sommertour sein und wir wollten die spanische Grenze überqueren.

Unser Tisch hatte allerdings etwas dagegen, obwohl er in den letzten Tagen gar nicht so sehr beansprucht wurde, da wir bei dem schönen Wetter meist draußen essen konnten.

Aber irgendwie ist einer der Schweisspunkte zwischen Fuß und dem verschiebbaren Tischgestell gebrochen und die anderen Punkte konnten das Gewicht der Tischplatte nicht halten. Bei der Dauerbeanspruchung von 300 Tagen im Jahr ist das nicht ganz verwunderlich und eigentlich ist die Reparatur eine Kleinigkeit.

Wir haben deshalb einen großen Wohnmobilhändler in Bayonne aufgesucht.

Gleich nach der Mittagspause (!) standen wir auf der Matte und wurden sehr freundlich empfangen.

Aber das hat nicht wirklich geholfen, denn die Werkstatt ist bis Ende September ausgebucht.

Aber uns wurde trotzdem geholfen, denn auf die Frage, ob es in der Nähe eine andere Werkstatt gäbe, haben wir einen kleinen Zettel mit einer Adresse bekommen.

Wir sollten uns an das Atelier Bourriaou wenden und dort unser Glück versuchen.

Eine halbe Stunde Fahrt und wir standen erwartungsvoll auf dem Hof des Ateliers.

Ms Bourriaou hat sich zwischen seinen anderen Reparaturen den Schaden angeschaut und zu unserer Überraschung zugesagt, dass er das Problem heute (!) lösen und uns zwischen all seinen anderen Aufgaben den Tisch reparieren würde.

Das hat sich zwar über den Nachmittag hingezogen, aber wir waren heilfroh, dass uns ohne Termin so freundlich geholfen wurde. Das ist ja nicht selbstverständlich und das grottenschlechte Französisch des Honorarkonsuls hat bestimmt nicht dazu beigetragen.

Die Tischplatte wurde abgeschraubt und der Tischfuß vom Boden gelöst.Die ganze Aktion hat sich, wie gesagt aus guten Gründen über den Nachmittag hinweggezogen und so konnte eine Sondersitzung des Reiserats stattfinden, bei der die Möglichkeit bestand, die letzten 50 Tage der Tour Revue passieren zu lassen.

Manchmal geht es bei uns ganz schnell und Pläne werden geändert. Dieses Mal haben wir beschlossen an die Dordogne zurückzukehren und dort noch ein paar Tage zu verbringen.

Ms Bourriaou hat eine Superarbeit geleistet und sichergestellt, dass wir unseren Tisch wieder üppig beladen können.

Da es schon später Nachmittag und ein erlebnisreicher Tag war, haben wir uns in der Nähe einen ruhigen Übernachtungsplatz gesucht.

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