Tag 80: der Squid, der aus der Pfanne hüpft

Heute haben wir einen interessanten Rollerausflug in das wenige Kilometer entfernte Setúbal gemacht.

Die Entwicklung dieser Stadt war, bedingt durch ihre Lage an der Mündung des Sado, seit jeher eng mit dem Meer verbunden. Schon im 14. Jahrhundert war Setúbal einer der wichtigsten Häfen des Landes.

Aber auch die landwirtschaftliche Produktion spielt in der Region eine bedeutende Rolle. Schon in offiziellen Quellen aus dem Ende des 14. Jahrhunderts finden sich Hinweise auf Erzeugnisse wie Trauben, Wein, Orangen und Fisch.

Berühmte Persönlichkeiten des kulturellen Lebens stammen aus Setúbal, so Bocage, der Dichter aus dem 19. Jahrhundert, der durch den ironischen Unterton und die versteckte Sozialkritik in all seinen Veröffentlichungen bekannt wurde, und Luísa Todi, die bedeutende lyrische Sängerin.

Die Stadt hat viel Charme und ist voller Leben.

Nachdem wir die von der Besichtigung müden Beine bei einem frischen Bier ausgeruht hatten, haben wir Herrn Schiller noch auf die hoch über der Stadt liegende Festung São Filipe gequält und die fantastische Aussicht genossen.

Die Festung São Filipe ist eine historische Burg mit Wehrgängen, einer mit blau-weißen Fliesen dekorierten Kapelle und Blick auf den Atlantik.

Sinn für Humor hat man in dieser Hafenstadt auch, was die zahlreichen Figuren und der Squid, der aus der Pfanne hüpft beweisen.

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