Tag 91: Descubrimiento

Wie gestern geschrieben, haben wir nach 23 Tagen und 1.300 Kilometer in Portugal heute die Grenze nach Spanien überquert.

Unsere erste Station hat bei der Anfahrt keinen besonders einladenden Eindruck gemacht.

Das mag daran gelegen haben, dass wir uns in den modernen Industriehafen von Huelva verfahren haben.

Dieser Eindruck hat sich dann schnell geändert, als wir uns dem Tagesziel in der Nähe des Klosters Monasterio de Santa María de La Rábida genähert haben.

Bekannt ist das Kloster vor allem deswegen, weil hier Christoph Kolumbus auf dem Weg nach Huelva logierte, wo er sich zu seiner Reise in die Neue Welt einschiffen wollte.

Im Kloster La Rábida liegt Martín Alonso Pinzón begraben, der nur wenige Tage nach der Rückkehr von der ersten Reise von Kolumbus verstarb. Darüber hinaus wurde dieser Ort nach der Rückkehr von einigen ihrer Eroberungsexpeditionen von Hernán Cortés, Gonzalo de Sandoval und Francisco Pizarro besucht.

Für uns moderne “Entdecker” im Reisemobil ein Ort mit viel Esprit.

Aber außer dem Kloster gibt es auch ein tolles Museum, in dem wir einen interessanten und lehrreichen Nachmittag verbracht haben.

Im Museum Muelle de las Carabelas befinden sich die Nachbildungen der Schiffe La Pinta, La Niña und La Santa María, die 1992 anlässlich des 500. Jahrestages der Entdeckung Amerikas gebaut wurden.

Von unserem Übernachtungsort (Palos de la Frontera bei Huelva) aus stach Kolumbus am 3. August 1492 mit seinem Flaggschiff, der Karacke Santa Maria, sowie den beiden Karavellen Niña und Pinta zu seiner ersten Entdeckungsreise (spanisch: Descubrimiento) in See.

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