Tag 93: auf den Spuren von Kolumbus

Nach einer ruhigen Nacht in der wir nur das Geräusch der Wellen direkt hinter Herrn Geheimrat hören konnten, waren wir am (späten) Vormittag beim Frühstück überrascht, dass dieses Geräusch aufgehört hatte.

Da ein Ozean nicht so leicht verschwindet, hat ein Blick durch die Hecke genügt um festzustellen, dass sich das Wasser bei Ebbe um mehrere hundert Meter zurückgezogen und eine große Schlickfläche hinterlassen hat.

Bis zu Beginn unserer Rollertour war der Atlantik zurückgekehrt und das beruhigende Meeresgeräusch war auch wieder da.

Am fast menschenleeren Strand von Sanlúcar de Barrameda konnten wir dann auch das aufgewühlte Meer wieder bewundern.

Sanlúcar lebt hauptsächlich vom Fischfang und der Herstellung von Sherry, insbesondere Manzanilla.

Obwohl wir keine ausgesprochenen Sherryliebhaber sind, gehört es irgendwie dazu, die Spezialitäten eines Reiseorts zu probieren.

Die Stadt ist pittoresk mit ihren teils maurischen Häusern und Villen.

Der Hafen von Sanlúcar de Barrameda war in der Frühen Neuzeit der Ausgangspunkt zahlreicher Expeditionen: 1498 Christoph Kolumbus zur dritten Amerikafahrt, 1519 Ferdinand Magellan zur Weltumseglung.

Am gegenüberliegenden Ufer des Guadalquivir beginnt der Nationalpark Coto de Doñana.

Nach einem schönen Nachmittag mussten dann noch Vorräte aufgefüllt werden. Was ist besser dazu geeignet, als ein Mercadona?

Es ist immer wieder erstaunlich welche Mengen an Lebensmittel in und auf einem Roller transportiert werden können!

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