Tag 16: Onondagao

Die Köchin ist die erste Stunde auf dem Highway Richtung Norden gefahren, denn das heutige Ziel war den Sankt-Lorenz-Strom zu erreichen. Das ist der drittgrößte Fluss in Nordamerika und er entwässert die Großen Seen zum Atlantik.

Wieder haben wir den Highway nach einer gewissen Zeit verlassen und sind einer Panoramastrasse, dem Appalachian Trail (nicht dem Wanderweg) gefolgt. Dieses Mittelgebirge hat uns sehr an unseren Schwarzwald erinnert und große Teile der Fahrt führte am Restigouche River entlang, der die Provinz New Brunswick von der Provinz Québec trennt.

Ja richtig: wir haben heute unsere dritte kanadische Provinz erreicht.

Auf der Tour gab es wieder unheimlich viel zusehen und zu bestaunen, sodass wir uns, angekommen am Sankt-Lorenz-Strom etwas früher nach einem Übernachtungsplatz umgeschaut haben.

Auf einer kleinen Landzunge, die in den Strom ragt gibt es ein interessantes Museum und dort kann man für 24 Stunden stehen.

Wow! Das Museum ist ein stillgelegtes Uboot, die Onondaga, die 1967 in den Dienst der Royal Canadian Navy gestellt wurde und dort ihren Dienst in der Atlantik-Flotte versehen hat.

Nach ihrer Außerdienststellung im Jahr 2000 wurde das U-Boot 2006 vom privaten Militärmuseum Site historique maritime de la Pointe-au-Père in Rimouski aufgekauft.

Der Übernachtungsplatz ist super und das finden wohl auch zahlreiche Kanadier, die ihre “etwas größeren” RV (1) mit ausgefahrenen Slideouts ebenfalls dort abgestellt haben.

Wo hat denn dieses Uboot seinen merkwürdigen Namen her?

Wie kann es anders sein: Onondaga („Volk vom Ort auf den Hügeln“) sind der zentrale bzw. mittlere Stamm der Haudenosaunee („Leute des Langhauses“), besser bekannt als Irokesenliga oder -Konföderation, einem Bündnis aus ursprünglich fünf (später sechs) Stämmen oder Nationen der Irokesischen Sprachfamilie.

(1) RV: Wohnmobil (Recreational vehicle)


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