Tag 18: Höher als die Niagarafälle

Der vorhergesagte Regen hat auch morgens angehalten, aber mit Regenjacke und Schirm ausgestattet haben wir uns zur Stadtbesichtigung von Québec aufgemacht.

Natürlich macht das im Sonnenschein mehr Spaß, aber wir hatten großes Glück, dass zwischen den Schauern immer wieder ein paar trockene Minuten waren.

Quebec ist in eine Unter- und eine Oberstadt aufgeteilt und ist die einzige von Mauern umgebene Siedlung.

Wir waren froh, dass es die Funiculaire du Vieux-Québec gibt, seit 1879 die einzige Standseilbahn Amerikas.

Die hat uns bequem nach oben zu dem imposanten Château Frontenac gebracht, das hoch über dem Sankt-Lorenz-Strom liegt. Es stammt aus der großen Zeit der Eisenbahn Ende des 19.Jahrhunderts, als die Canadian Pacific Railway eine Reihe von Schlosshotels eröffnete.

Vor dem Schloss ist die Terrasse Dufferin, die einen tollen Blick auf die Dächer der Unterstadt und den Strom ermöglicht.

Der Weg nach unten war wenig beschwerlich und der Bummel durch die Gassen war trotz gelegentlicher Schauer ein schönes Erlebnis.

Wir haben die Stadtbesichtigung nicht weit ausgedehnt und sind noch zu den etwa 10km östlich von Québec liegenden Montmorency Falls gefahren. Die übertreffen mit 83m Fallhöhe sogar ihren großen Verwandten Niagara Falls um 30m.

Wir konnten das Spektakel sogar trockenen Fußes bewundern und haben uns dann nach Montreal aufgemacht. Der Übernachtungsplatz ist am gegenüberliegenden Ufer und hat uns einen ersten Eindruck eines kanadischen Stellplatzes vermittelt.

In die üppigen Parzellen kann man vorwärts rein- und wieder rausfahren. Strom (100V) brauchen wir keinen, da uns unser Kraftwerk gut versorgt.

Von hier aus soll eine Fähre nach Montreal fahren, das wir morgen besichtigen wollen.


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