Tag 19: Bird on a wire

Gewusst?

Montreal ist die Geburtsstadt eines meiner Idole: Leonhard Cohen.

Seine Lieder habe ich früher mit viel Applaus interpretiert.

Aber zurück in die Gegenwart.

Unser Übernachtungsplatz lag gegenüber der Metropole Montreal und, was uns besonders gefreut hat die Ablegestelle eines kleinen Bootes war nur wenige Minuten zu Fuß davon entfernt.

Wir hatten online gebucht und so war die circa 20 minütige Fahrt völlig entspannt.

Es gab vor dem Alten Hafen nur einen Zwischentopp auf Île Sainte-Héléne einer Insel im Strom auf der ein Riesenvergnügungspark (La Ronde) mit mehreren imposanten Achterbahnen zu sehen war. Wir konnten uns keinen Reim darauf machen, warum dort alles wie ausgestorben war.

Sehr lebendig war es dann am Alten Hafen, wo auch der Cirque du Soleil seine Zelte aufgeschlagen hat, was ja auch nicht besonders verwunderlich ist. Dieses Zirkusunternehmen stammt ja ebenfalls aus Montreal.

Apropos Montreal: Montreal liegt im Südwesten der Provinz Québec auf der Île de Montréal, der größten Insel im Hochelaga-Archipel, die vom Sankt-Lorenz-Strom und von Mündungsarmen des Ottawa umflossen wird. Die Nachbarprovinz Ontario liegt knapp 60 Kilometer westlich, die Grenze zu den USA etwas mehr als 50 Kilometer südlich. Das Stadtbild wird vom Mont Royal geprägt, einem 233 Meter hohen Hügelzug vulkanischen Ursprungs im Zentrum der Insel, von dem sich der Name der Stadt ableitet.

Uns hat die Stadt mit viel Sonne und Charme empfangen und der Bummel durch die Altstadtgassen hat uns gut gefallen.

Bei diesem tollen Wetter haben wir nur einen kurzen Blick in die Ville Souterraine geworfen. Das ist eine riesige unterirdische Fußgängerzone und die größte Untergrundstadt der Welt.

Nachdem unsere Füße platt und unsere Köpfe voll Impressionen waren, haben wir uns wieder auf die kurze Bootsfahrt zurück zu unserem Stellplatz gemacht. Die Achterbahnen waren in der Zwischenzeit wohl in Betrieb gegangen und die Freudenschreie waren bis auf unser Boot zu hören.

Die Zeit für die Ausfahrt zu Büroschluss haben wir etwas unterschätzt, denn der Verkehr war ein einziger Stau. So sind wir 80km nach Auffrischung unserer Speisekammer bis nach Rigaud einem Ort am Fluss Ottawa zu unserem Übernachtungsplatz gefahren.


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